10. Landshuter Leichtbau-Colloquium (LLC): neue Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis

Unter dem Titel „Leichtbau – von der Wissenschaft bis zur Schlüsseltechnologie für Ressourceneffizienz“ bietet das LLC am 24. und 25. Februar mehr als 30 Fachvorträge zum Thema Leichtbau

Seit dem ersten Landshuter Leichtbau-Colloquium im Jahr 2003 hat sich das Thema Leichtbau von der wissenschaftlichen Querschnitts-Disziplin zur national und auch international in Wissenschaft, Politik und Wirtschaft anerkannten Schlüsseltechnologie für Energie- und Ressourceneffizienz entwickelt. Das Thema des mittlerweile 10. Landshuter Leichtbau-Colloquiums (24./25. Februar 2021) lautet dementsprechend „Leichtbau – von der Wissenschaft bis zur Schlüsseltechnologie für Ressourceneffizienz“. Dabei bietet das Programm aktuelle Erkenntnisse und Entwicklungen von der Grundlagen- sowie angewandten Forschung über industrielle Anwendungen bis hin zum fertigen Leichtbau-Produkt. Die Schirmherrschaft des 10. LLC hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) übernommen.

Vielfältige Aspekte des Leichtbaus im Fokus

In Plenumsvorträgen und parallelen Fachvorträgen beleuchten renommierte Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Dienstleistungssektor an zwei Tagen die vielfältigen Aspekte des Leichtbaus. So zeigt beispielsweise Prof. Dr.-Ing. Christoph Friedrich (Universität Siegen) „die zentrale Bedeutung des Leichtbaus für innovative Produkte von morgen“, ehe sich Stefanus Stahl (BMW Group, Additive Manufacturing Campus, München – Oberschleißheim) mit dem Thema „Leichtbau durch Additive Fertigung im Fahrzeugbau“ befasst. Die Themen der Sessions mit über 30 Fachvorträgen lauten unter anderem: Additive Fertigung, Faserverbundstrukturen, Simulation, und Verbindungstechnik.

Das Landshuter Leichtbau-Colloquium (LLC) hat sich als wichtiger und angesehener Branchentreff etabliert. Es ist ein werkstoff-, konstruktions- und produktübergreifendes Forum, um ausgewählte Leichtbaukonzepte und -lösungen zu präsentieren. Die Veranstaltung wird im Turnus von zwei Jahren an der Hochschule Landshut durchgeführt. Zur zweitägigen Veranstaltung erscheint ein Tagungsband, der die vielfältigen Erstveröffentlichungen des Colloquiums einem breiten Publikum zur Verfügung stellt. Organisiert wird das Colloquium alle zwei Jahre vom Leichtbau-Cluster der Hochschule Landshut, die wissenschaftliche Leitung liegt bei Prof. Dr. Otto Huber.

– TK –

Fotos: Hochschule Landshut

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