18.700 Euro für die Kirchenstiftung St. Martin in Geisenhausen

Zuschüsse des Stiftungsrats der Bayerischen Landesstiftung in Höhe 18.700 Euro für die Kirchenstiftung St. Martin

Geisenhausen. Der Stiftungsrat der Bayerischen Landesstiftung hat in seiner heutigen Sitzung über Anträge zur Projektförderung aus ganz Bayern entschieden. Darunter auch solche aus dem Landkreis Landshut. SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller reagiert erfreut über die Zusagen zusätzlicher Fördergelder. Unter anderem erhält die Kirchenstiftung St. Martin in Geisenhausen  zur Sanierung der Marienkapelle mit Klause einen Zuschuss in Höhe von 18.700 Euro.

Müller ist wichtig, dass Kapellen und Kirchen als Kulturdenkmäler erhalten werden. Für die Kirchenstiftung bedeutet das einen enormen finanziellen Aufwand. Konkret belaufen sich die Kosten der Sanierung auf etwa 506.000 Euro. Neben 230.000 Euro an Spenden und Zuschüssen von Gemeinde, Landkreis und Bezirk sowie der Bayerischen Landesstiftung verbleibt ein Eigenanteil von rund 161.000 Euro. „Ich freue mich über die hohe Förderung der Bayerischen Landesstiftung“, betont Müller. Das entlastet die Pfarrei vor Ort.

Die Erzdiözese München-Freising gibt keinen Zuschuss, weil die Marienkapelle „pastoral nicht notwendig“ sei. Marienkapelle und Klause sind idyllisch am Waldrand gelegen und schon über 300 Jahre alt. Bis zum Jahr 1916 lebte dort immer wieder ein Eremit und widmete sich dem Gebet.  Nun zeichnen sich Risse ab und Teile der Stuckdecke bröckeln ab – Zeit, um zu handeln, wie die Verantwortlichen vor Ort finden. Die Klause soll so hergerichtet werden, dass sie von Gruppen aus der Pfarrei genutzt werden kann. Unter anderem muss die Elektrik erneuert und eine Heizung eingebaut werden.

Foto:

R. Müller priv.

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