„Ade Klischee“- Große Resonanz beim Jungen-Zukunftstag

Rund 130.000 Schülerinnen und Schüler haben beim diesjährigen bundesweiten Girls’- und Boys’Day mitgemacht.

Die Aktionstage sind das weltweit größte Berufsorientierungsangebot, das den Gedanken einer Berufs- und Studienwahl frei von Rollenklischees fördert. Viele Unternehmen und Institutionen beteiligten sich und hielten Plätze zum Kennenlernen der Berufe bereit. In Stadt und Landkreis Landshut öffneten auch viele Einrichtungen aus den Bereichen Soziale Arbeit, Gesundheit und Erziehung ihre Türen zum Boys’Day. Sie boten damit interessierten Jungen die Möglichkeit an, Berufe kennenzulernen, die sie sonst vermeintlich eher selten in Betracht ziehen würden. Das Interesse war groß, die Resonanz sehr positiv: Fast alle angebotenen Plätze wurden besetzt. Auch die städtischen Einrichtungen „Kinderhaus Daimlerstraße“ (rechts im Bild) und die „Kita Kastanienburg“ gaben Einblicke in ihre Arbeit und machten den Beruf des Erziehers für die teilnehmenden neun Jungen erlebbar: Ein abwechslungsreiches Programm, das eigens für die potenziellen Nachwuchskräfte auf die Beine gestellt wurde, brachte ihnen die Erzieher- und Kinderpflegeausbildung näher.

In einer Online-Frage-Dreiviertelstunde mit den örtlichen Fachschulen, der Fachakademie für Sozialpädagogik und der Berufsfachschule für Kinderpflege gab es wissenswerte Infos rund um die Schullaufbahn und das Berufsbild. Mit von der Partie beim Boys‘Day war darüber hinaus die Stadtbücherei, die in diesem Jahr fünf Jungen zum Reinschnuppern begrüßen durfte (links im Bild). In der Stadtbücherei im Salzstadel wurden unter anderem die Online-Angebote vorgestellt und das Medienrückgabesystem getestet.

Außerdem ging’s mit dem Bus in die Zweigstelle an der Weilerstraße, wo die Medieneinarbeitungszentrale untergebracht ist und zu der auch die technische Buchbearbeitung gehört. Gemeinsam mit der Buchbinderin durften die Teilnehmer ein Notizheft anfertigen. Die Jungs lernten den Weg der Medien – über die Bestellung im Buchhandel bis zum ausleihfertigen Medium – kennen. Anschließend wurden zurückgegebene Medien an den richtigen Standort geräumt und Infos rund um die Themen Veranstaltungen und „Makerspace“ in Bibliotheken vermittelt. Die Arbeit der Stadtbücherei überzeugte: Zwei der Jungs äußerten, dass sie sich durchaus vorstellen könnten, in einer Bücherei zu arbeiten.

 

Fotos: Stadt Landshut

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