Aktuell im Landkreis noch keine 3G-Regel erforderlich

7-Tages-Inzidenz im Landkreis Landshut bei 26,9; in der Stadt bei 40,9

Mit dem heutigen Tag ist die veränderte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung in Kraft getreten, die beim Überschreiten der Grenze von 35 Neuinfektionen innerhalb einer Woche in Relation zur Einwohnerzahl innerhalb eines Landkreises – die bekannte 7-Tages-Inzidenz – zusätzliche Testpflichten für Personen, die nicht vollständig gegen das Corona-Virus geimpft sondern oder davon genesen sind, vorsieht. Da der Landkreis Landshut aktuell laut Robert-Koch-Institut einen Wert von 26,9 ausweist, tritt diese Regelung noch nicht in Kraft, es gelten bisherigen Bestimmungen fort. Für die Stadt Landshut ist die 3G-Regelung ab dem heutigen Tag gültig, da hier die 7-Tages-Inzidenz mit 40,9 den Schwellenwert überschritten hat. Die Stadt informiert hier separat.

Über das Wochenende wurden dem Staatlichen Gesundheitsamt Landshut 34 Neuinfektionen gemeldet – es handelt sich vor allem um Reiserückkehrer aus Südosteuropa. Daraus haben sich auch Folgeinfektionen im Familienkreis entwickelt. Zudem haben ist es auch bei privaten Zusammenkünften zu Ansteckungen gekommen. Schwere Verläufe sind in diesem Zusammenhang aber nicht bekannt, die Betroffenen zeigen zumeist milde, grippeähnliche Symptome.

Mit den neu gemeldeten Befunden wurden seit Pandemiebeginn insgesamt 12 408 Infektionen mit dem Corona-Virus bei Bürgerinnen und Bürgern der Region Landshut festgestellt. Davon gelten 11 994 als genesen (+ 31 seit Freitag). Aktive Infektionen sind derzeit 129 bekannt, drei mehr als noch Ende letzter Woche. Die Zahl der Todesfälle in diesem Zusammenhang liegt seit Wochen unverändert bei 285.

Wenig Änderung zeigt sich auf den Corona-Stationen der regionalen Akutkliniken: Drei Patienten werden in diesem Zusammenhang auf den Normalstationen behandelt (+ 1), eine Person muss weiterhin intensivmedizinisch betreut werden (Stand: 23. August 2021).

Grafik: Landratsamt Landshut

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