Alarmierungs-Frage geklärt

Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier unterstützte die Feuerwehr Hofendorf-Hebramsdorf           

Ettenkofen. Ein neues Feuerwehrgerätehaus, eine stolze Anzahl an aktiven Feuerwehrlern und die entsprechende Ausrüstung: Eigentlich war die Feuerwehr Hofendorf-Hebramsdorf für die Absicherung von Unfallstellen bestens gerüstet. Lange aber bestand ein Problem bei der Alarmierung der Wehr. Zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier (CSU) konnte man nun eine Lösung erreichen.

Die Ausgangssituation war so klar wie frustrierend: Die Freiwillige Feuerwehr Hofendorf-Hebramsdorf verfügt über einen sogenannten „Vorwarner“, montiert auf dem Dach ihres Mannschaftstransportwagens. Bei Verkehrsunfällen auf der B 15neu warnt dieses Fahrzeug dann weit vor der Unfallstelle die übrigen Verkehrsteilnehmer und erhöht dadurch auch die Sicherheit der Einsatzkräfte. Zum Einsatz kam die Feuerwehr aber selten, denn: „Wir wurden bei entsprechenden Einsätzen nicht sofort von der Integrierten Leitstelle alarmiert. Das führte bei der Absicherung von Unfallstellen zu Verzögerungen“, schilderte Kommandant Sebastian Wimmer beim Treffen im neuen Feuerwehrgerätehaus in Ettenkofen. Wimmer bat deshalb den Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier um Unterstützung.

Innenstaatssekretär eingeschaltet

Der Abgeordnete wandte sich daraufhin an Innenstaatssekretär Gerhard Eck. „Die Ausrüstung war da und die Feuerwehr ist in unmittelbarer Nähe zur B 15neu stationiert. Da machte es keinen Sinn, die Feuerwehr Hofendorf-Hebramsdorf nicht zu alarmieren“, fasste Radlmeier seinen Standpunkt zusammen. Infolgedessen konnte das Problem im Dialog mit der Integrierten Leitstelle und Kreisbrandmeister Florian Reisinger gelöst werden: „Zum Glück wurde das geändert. Wir werden bei entsprechenden Einsätzen nun immer von der einsatzleitenden Feuerwehr Neufahrn oder Ergoldsbach nachalarmiert. Wir können mit unserem Vorwarner somit gleich zusätzlichen Hilfe bei der Absicherung der Unfallstelle leisten“, berichtete Sebastian Wimmer von den Erfahrungen in letzter Zeit.

Feuerwehr erfreut sich großer Beliebtheit

Gute Neuigkeiten hatten Kommandant Wimmer und 2. Vorstand Bernhard Aiwanger auch zur Entwicklung der Feuerwehr: „Wir konnten dieser Tage 12 Jugendliche neu in die Jugendfeuerwehr aufnehmen“, informierte Wimmer. Gerade das neue Feuerwehrhaus ziehe die jungen Leute an, so Aiwanger. In Ettenkofen sei die Wehr mit ihrem neuen Feuerwehrhaus zum Ortsmittelpunkt geworden, hielt Wimmer fest. Diese Entwicklung freute Helmut Radlmeier besonders, da er die Wehr schon seit dem Jahr 2019 begleitet. Damals hatte sie sich bei der Suche nach einem Standort für das Gerätehaus an ihn gewandt. „Es ist schön zu sehen, welche gute Entwicklung die Feuerwehr – sowohl als Wehr als auch als Verein – gemacht hat. 37 Aktive sprechen für sich!“, so Radlmeier.

Eine Feuerwehr im Ort sei in mehrerlei Hinsicht wichtig für eine Ortschaft. „Der Freistaat unterstützt deshalb seine Wehren gerne und lässt sich diese Unterstützung auch einiges kosten: In den letzten fünf Jahren haben wir mehr als 238 Millionen Euro für den Erwerb von Feuerwehrfahrzeugen und für die Errichtung von Feuerwehrhäusern zur Verfügung gestellt. Das ist gut investiertes Geld, wie man hier in Ettenkofen am Beispiel der Feuerwehr Hofendorf-Hebramsdorf sieht“, so Radlmeier.

Bildunterschrift: Zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier (CSU) (2.v.r.) konnte die Freiwillige Feuerwehr Hofendorf-Hebramsdorf erreichen, dass sie bei Unfällen auf der B 15neu sofort zur Absicherung der Unfallstelle ausrücken kann. Dafür dankten 1. Kommandant Sebastian Wimmer (m.) und 2. Vorstand Bernhard Aiwanger (l.) dem Abgeordneten und informierten ihn sowie den Vorsitzenden der CSU Neufahrn, Max Kiendl, und CSU-Gemeinderat Florian Zellmer (r.) über die Entwicklung der Feuerwehr im neuen Gerätehaus in Ettenkofen.
Fotos: René Spanier

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