Am Reden übers Sterben ist noch keiner gestorben

Kunibert Herzing, 1. Vorsitzender Hospizverein Landshut, Renate Clemens, Koordinatorin, Marianne Wagner, Ehrenamtliche Hospizbegleiterin, Franz Adolf Kleinrahm, Verwaltungsbeirat der WEG Alte Ziegelei Rottenburg

Über den Tod und das Sterben sprechen wir nicht gern. Genau das wollte Franz Kleinrahm ändern und somit wurde der Hospizverein Landshut e.V. in die Seniorenwohnanlage „Alte Ziegelei“ nach Rottenburg a. d. Laaber eingeladen, um mit den Bewohnern über den Tod und das Sterben zu sprechen. Unsere Generation hat es nicht gelernt und lange Zeit war dieses Thema in unserer Gesellschaft „outgesourct“, so Kunibert Herzing, Vorsitzender im Hospizverein Landshut. Früher durfte man zumeist zuhause im Kreise der Familie sterben. Das Sterben und die Trauer wurden gemeinsam erlebt und geteilt. Heute sterben Viele in Kliniken und Pflegeheimen hinter verschlossenen Türen.

Vielen Menschen ist der Hospizverein an sich zwar bekannt, aber den meisten fehlt das Wissen darüber, was es bedeutet, durch den Hospizverein begleitet zu werden, welche Angebote es gibt und welche Arbeit die Ehrenamtlichen leisten.

Die Teilnehmenden hatten Gelegenheit aus eigenen Erfahrungen zu berichten, sich über Erlebtes auszutauschen und Fragen zur Hospizarbeit zu stellen. Der Hospizverein stellte viele Informationen zur Verfügung, so dass die Bewohner der Alten Ziegelei nun Ansprechpartner rund um das Thema Tod und Sterben kennen.

Sollten auch Sie an solch einem informativen Projekt Interesse haben, können Sie als Gruppe auf uns zukommen und einen individuellen Termin für Ihre Firma, Ihren Verein, Ihren Freundeskreis o.ä. für diese Veranstaltung vereinbaren. Hospizverein Landshut e.V. 0871 / 66635

Foto:
Hospizverein Landshut

weitere Beiträge