Anne Wodtke. collecting dreams, Kunstverein Landshut

Das erste Mal stellte Anne Wodtcke 2005 im Kunstverein Landshut aus – unter dem Titel „skulptur.sein“;  ihre gleichnamige erste Video-Performance ist auch in ihrer aktuellen Ausstellung zu sehen.

Anne Wodtcke arbeitet hauptsächlich mit den Medien Video, Installation und Performance, die sie als skulpturale Handlungen versteht. Ihr Interesse gilt darüber hinaus der experimentellen Klangerzeugung, die für sie gleichfalls eine aktive Form der Skulptur ist.

Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die expressive Umsetzung des Lebensgefühls unserer Tage – der immer fragiler werdenden Balance zwischen Innen und Außen – in experimentelle Bilder und Klänge. Die Erzählungen sind offen, fragmentarisch, assoziativ und meist abstrakt – poetisch. Instabile physische und psychische Zustände haben sie stets fasziniert. Häufig stehen die Arbeiten in direkten Bezug zu persönlichen Situationen und Ereignissen, ohne diese konkret zu benennen.

Bei den Installationen sind es ortsspezifische, architektonische Gegebenheiten, die sie herausfordern und zu den unterschiedlichsten temporären Skulpturen bzw. skulpturalen Bild-Klang-Collagen inspirieren.

Bei der Umsetzung in mixed-media-Installationen arbeitet sie – je nach Setting – medienübergreifend mit den unterschiedlichsten Techniken und Materialen aus ihrem Archiv. Dieses enthält Handyaufnahmen, Found-Footage, Audio- und Video-Loops, Field-Recordings, sowie mit analogen Synthesizer-Modulen generierte Klangtexturen und eigene experimentelle Vocals.

Unter dem Namen ann_on_loops präsentiert sie Live Visuals und A/V Performances u.a. mit dem Berliner VJ women collective TrialandTheresa (www.trialandtheresa.de).

Galerie des Kunstvereins Landshut, Herrngasse 375, 84028 Landshut

19. Februar bis 13. März, donnerstags bis sonntags 14 bis 17 Uhr

Lange Eröffnung: Freitag, 19. Februar, 16.00 bis 20.00. Es gilt die 2Gplus-Regel.

Foto: Anne Wodtke 

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