AOK in Landshut unterstützt mit 23.250 Euro die Selbsthilfegruppen in der Region

Allein mit chronischen, schweren oder seltenen Erkrankungen fertig zu werden, kann sehr belastend sein. Helfen können Selbsthilfegruppen.

Betroffene können sich dort über Probleme mit der Krankheit auf Augenhöhe austauschen, sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam die vielen Herausforderungen bewältigen, die mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen einhergehen. Die AOK fördert die gesundheitsbezogene Selbsthilfe vor Ort regelmäßig und unterstützt die Gruppen auch finanziell. Sie stellt 23.250 Euro in diesem Jahr für Selbsthilfegruppen in der Region Landshut bereit.

Zuhören – Austauschen – Ermutigen, so lässt sich das Unterstützungsangebot in drei Worten zusammenfassen. Im Vordergrund steht dabei immer die gemeinsame Kommunikation: Schulungen, (Arzt)Vorträge und Treffen in der Gruppe tragen dazu bei, Probleme gemeinsam zu lösen. „Unsere Selbsthilfegruppen vor Ort leisten einen wertvollen Beitrag und ergänzen damit die professionelle Gesundheitsversorgung“, so Hans-Dieter Schenk, Beiratsvorsitzender der AOK in Landshut (Versichertenseite). Insgesamt unterstützt die AOK in ganz Bayern die Selbsthilfe in diesem Jahr mit rund 5,5 Millionen Euro. Gefördert werden neben den Selbsthilfegruppen vor Ort auch Landesorganisationen der Selbsthilfe und die Selbsthilfe-Kontaktstellen im Freistaat.

Wir unterstützen unsere regionalen Selbsthilfegruppen nicht nur finanziell, sondern beraten und helfen auch tatkräftig mit bei konkreten Anlässen“, so Johann Kaltenhauser, AOK-Verwaltungsratsmitglied und Beiratsvorsitzender (Arbeitgeberseite). So stellt die AOK zum Beispiel ihre Räume für Gruppentreffen oder Veranstaltungen zur Verfügung oder hilft mit bei der Organisation von Veranstaltungen. Art und Umfang der Förderung richten sich nach dem tatsächlichen Bedarf im konkreten Einzelfall. Wer eine gesundheitsbezogene Selbsthilfegruppe leitet und für seine Aktivitäten finanziellen Bedarf sieht, kann sich an Eva-Maria Buchinger wenden. Sie ist Ansprechpartnerin für Selbsthilfegruppen bei der AOK in Landshut und für weitere Informationen unter der Telefon-Nummer 0871/695-361 zu erreichen.

Bildquelle: AOK
Bildunterschrift: von links nach rechts: Direktor der AOK Landshut-Kelheim, Jürgen Eixner; AOK-Verwaltungsratsmitglied und Beiratsvorsitzender (Arbeitgeberseite) Johann Kaltenhauser und Beiratsvorsitzender (Versichertenseite) Hans-Dieter Schenk

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