Aus Abfall das Beste machen

Mitglieder des Landkreis-Umweltausschusses besuchten Zentrales Müllkraftwerk in Schwandorf

17 Verbandsmitglieder, verschiedene Umladestationen mit einem Ziel energiegewinnende, umweltschonende Abfallentsorgung beim Zweckverband Müllverwertung Schwandorf (ZMS): Das zentrale Müllkraftwerk in Schwandorf ist einer der entscheidenden Pfeiler für die Abfallwirtschaft des Landkreises Landshut.

 

Damit sich die Räte ein Bild von diesem etablierten und nachhaltigen System machen können, haben die Mitarbeiter der Abfallwirtschaft des Landkreises Landshut gemeinsam mit den Mitgliedern des Umweltausschusses das Müllkraftwerk in Schwandorf besucht. Verbandsdirektor Thomas Knoll stellte die Anlage und seine Aufgaben vor und führte die Mitglieder des Umweltausschusses über das weitläufige Gelände.

Über 250 Mitarbeiter sorgen für den reibungslosen Betrieb des Kraftwerkes, das in Teilbereichen 24 Stunden täglich besetzt ist, um die Versorgungssicherheit der angeschlossenen Abnehmer mit Strom, Prozessdampf und Wärme zu gewährleisten: Hierzu gehören neben privaten Haushalten auch Abnehmer in der Industrie und öffentliche Einrichtungen der Stadt Schwandorf.

Über 450 000 Tonnen Haus-, Sperr- und Gewerbemüll werden pro Jahr im Müllkraftwerk Schwandorf angeliefert: Größtenteils wird er über die Schiene transportiert – unter anderem von der Umladestation in Wörth aus. Die Abfälle werden zum Teil vorsortiert und anschließend verbrannt. Daraus wurden über 210.000 Megawatt-Stunden Strom erzeugt – was mit der Energie von rund 137 Millionen Liter Heizöl zu vergleichen ist.

Bildunterschrift:

Die Mitglieder des Umweltausschusses des Landkreises machten sich ein Bild vom Zentralen Müllkraftwerk in Schwandorf, in das auch Abfälle aus dem Landkreis Landshut geliefert werden.

Foto:

Landratsamt Landshut

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