Austropop-Abend in der Bühne

Lieder und Leben von Danzer und Ambros

Essenbach. Zwei Gulasch und zwei Seidl Bier. Das bot das Team der Bühne am Schardthof nicht nur vor der Veranstaltung an. Im nahezu ausverkauften Saal setzte sich das Thema des Abends weiter fort, denn die beiden Vollblutmusiker Phil Höcketstaller und Sebastian Schlagenhaufer waren am Samstag wieder auf Mission, das Publikum mit der Musik der Austropop-Größen Georg Danzer und Wolfgang Ambros zu begeistern.

Der langanhaltende Applaus und die nicht endenden Zugabe-Rufe bestätigte auch das Bühne-Team, mit „Zwei Gulasch und zwei Seidl Bier“ die richtige Veranstaltung in die Bühne am Schardthof geholt zu haben. „In der heutigen Zeit“, so Bühne-Chef Antonio D’Auria, „ist es für alle Veranstalter sehr schwierig geworden, das Publikum wieder zurück ins Theater und in die Konzerträume zu holen. Corona, Ukraine, Inflation, Energiepreise, Existenzängste, Streaming-Dienste und Lieferdienste sorgen dafür, dass die Schnittmenge an Menschen, die auch Kleinkunst wieder Live erleben wollen, deutlich kleiner geworden ist“. „Umso erfreulicher ist es“, so D’Auria weiter, „wenn die Künstler wieder vor vollem Haus spielen können.“ Phil Höcketstaller und Sebastian Schlagenhaufer, dankten den Besuchern mit ihren zwei akustischen Gitarren und ihren professionellen Stimmen, die wenn man die Augen verschloss, nicht sicher sein konnte, ob nicht doch die beiden österreichischen Granden auf der Bühne stehen. Einfühlsam, und mit Geschichten und Hintergründe der Ausnahmekünstler und zu den vorgetragenen Liedern, präsentieren sie musikalische Gassenhauer, Kuriositäten bis hin zu den jüngeren Veröffentlichungen. Träumen, Lachen, Mitsingen, Schmunzeln, Nachdenken und die Erinnerung an so manche Erlebnisse, die der eine oder andere mit den Liedern verband, das alles war an diesem Abend in der Essenbacher Kleinkunstbühne geboten.

Bildtext:: Zwei Gulasch und zwei Seidl Bier – (v.l.) Phil Höcketstaller und Sebastian Schlagenhaufer
Fotos Antonio D‘Auria

 

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