Automatisierung und Fachkräftemangel  

Das TZ PULS zeigt in der ersten Veranstaltung des Transferprojekts NEU-WERT, wie dem Fachkräftemangel mit Automatisierung entgegengewirkt werden kann

Dingolfing. Ein höheres Renteneintrittsalter, mehr Zuwanderung, und Flexibilisierung des Arbeitsmarktes sind Ansätze, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Selten wird dabei ein Ansatz genannt, welcher spätestens seit der Industrialisierung den Wohlstand steigert – die Automatisierung. Oftmals ist sie verschrien als Mittel zum Abbau von Arbeitsplätzen. Aber in einer Zeit, in der in Deutschland bis 2031 ca. fünf Millionen Arbeitskräfte weniger im Arbeitsmarkt sein werden, bekommt sie immer mehr die Rolle als Mittel zur Standortsicherung.

„Automatisierung bietet für die Unternehmen der Region die Möglichkeit, weiterhin wettbewerbsfähig zu produzieren und nimmt den Druck ins Ausland ausweichen zu müssen. Deutschland ist ein Hochkostenland, aber wir nehmen die Herausforderung an. Gemeinsam mit den Unternehmen der Region wollen wir es „ein bisschen schlauer als die Anderen“ machen, so Prof. Dr. Schneider, Leiter des TZ PULS und Projektleiter von NEU-WERT.

Wie macht man es „ein bisschen schlauer“?

Prof. Dr. Schneider und sein Team zeigen bei der ersten Veranstaltung des Transferprojekts NEU-WERT, neue Entwicklungen bei der Automatisierung von Logistik und Produktion. Der erste Termin findet regional, vor Ort, am TZ PULS in Dingolfing am Dienstag, den 27. September, ab 16 Uhr statt.

Neben einem Impulsvortrag wird auch der Bogen zur Praxis gespannt. Im Herzstück des TZ PULS, der Lern- und Musterfabrik, kann auf 900 m² direkt in Aktion gezeigt werden, was bereits mit Automatisierung und schlauen Lösungen möglich ist. Nach dieser Führung und einer kurzen Pause mit Erfrischungen erarbeiten die Teilnehmenden die wichtigsten aktuellen Themen in einem Workshop. Hierbei werden Schwerpunkte für kommende Veranstaltungen festgelegt.

In den weiteren Veranstaltungen, speziell für regionale Unternehmen, vermitteln die Projektverantwortlichen Know-how und Impulse zur Unternehmensentwicklung rund um die Bereiche Beschaffung, Digitalisierung und Lean Management. Abschließend gibt es bei Getränken und Essen die Möglichkeit, mit den Anwesenden ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

Die Anmeldung ist ab sofort für alle Unternehmen der Region telefonisch, auf der Seite des TZ PULS (www.tz-puls.de) oder unter www.haw-landshut.de/neu-wert möglich. Dort ist auch eine ausführliche Agenda der Veranstaltung zu finden.

Das Transferprojekt „NEU-WERT“ wird mit Mitteln der europäischen Kommission im Rahmen des REACT-EU 2021-2023 gefördert. Kosten für die Teilnehmenden entstehen nicht.

Bildbeschreibung:

Blick in die Lern- und Musterfabrik des TZ PULS

Foto:

Hochschule Landshut

 

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