Baustellenrundfahrt mit dem Landshuter OB Alexander Putz

Ausgewählt waren aktuell fünf Stationen von laufenden Hoch- und TiefbaumaßnahmenMit auf der Fahrt, die mit einem Städtischen Bus am 11. August um 10 Uhr am Rathaus gestartet wurde waren, Baureferatschef Baudirektor Johannes Doll, Werner Einhell vom Amt für Gebäudewirtschaft und Helmut Taglinger vom Tiefbauamt, außerdem Vertreter der lokalen Medien. In der Stadt Landshut werden gegenwärtig zahlreiche Baumaßnahmen abgewickelt, sodass im Rahmen dieser Rundfahrt nur ein kleiner Ausschnitt des Gesamtvolumens besichtigt werden konnte.

Die angefahrenen fünf Stationen waren:

  • das Gewerbegebiet Münchnerau
  • das Hans-Leinberger-Gymnasium (Umbau und Modernisierung)
  • Neubau Feuerwache Wolfgangsiedlung an der Oberndorferstraße
  • Wohngebäude-Umbau zu einem Kinderhort an der Weilerstraße 22 und
  • der Neubau eines Straßenkehrer-Stützpunktes an der Ottostraße 18c.

Anfahrpunkt 5: Neubau eines Straßenkehrer-Stützpunktes an der Ottostraße 18c

Im Vermögenshaushalt 2017 wurden Planungsmittel für den ersten Neubau eines Straßenkehrer-Stützpunktes eingestellt. Auf dieser Basis wurden verschiedene Standorte und Varianten mit einem Raumbedarf von ca. 10 bis 15 Personen in Eigenplanung geprüft. Der Bauantrag für den Neubau des Straßenkehrer-Stützpunktes an der Ottostraße 18 c konnte 2018 eingereicht werden. Baubeginn war September 2019 und die Baufertigstellung im Juli 2020.

Der Neubau ist als eingeschossiges Gebäude in Holzständerbauweise und Pultdach mit Trapezblechdeckung ausgeführt. Die Gründung wurde mittels gedämmter Bodenplatte im beheiztem Bereich beziehungsweise Streifenfundamenten im Garagen- und Lagerbereich erstellt.Als Fassadebekleidung wurde eine unbehandelte Lärchenschalung in Rombusoptik verwendet. Im Gebäude sind ein Aufenthaltsraum mit Küche, Sanitäranlagen mit Dusche, Technik-/Trockenraum sowie eine Doppelgarage mit Materiallagerraum integriert. Der Neubau entspricht der aktuellen EnEV und hat einen Primärenergiebedarf von 188,9 kWh/(m²-a), was leicht unter dem KfW-70 Standard liegt. Die Fußbodenheizung und Brauchwassererwärmung erfolgt mit einer Luftwärmepumpe.Alle Gewerke bis auf Heizung, Lüftung und Sanitär konnten an ortsansässige Firmen vergeben werden.

Folgende Gewerke wurden von den Bauamtlichen Betrieben der Stadt Landshut in Eigenleistung erstellt:

  • Sockelabdichtung
  • Malerarbeiten
  • Fliesenarbeiten
  • Pflasterarbeiten
  • Außenanlagen mit Zufahrt, Stellplätze, Regen- und Oberflächenwasserversickerung

Technische Daten:

  • Gesamtkosten ca. 320.000 Euro (ohne Grundstück)
  • Grundstücksfläche ca. 673 m²
  • Gebäudefläche ca. 135 m², davon ca. 60 m² beheizt, 75 m²
  • Garage / Lager Bruttorauminhalt ca. 460 m³
  • Außenmaße ca. 7,00 x 19,40 m
  • Gebäudehöhe ca. 3,60 m

Fotos: h.j.lodermeier

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