Bayern bei Pool-PCR-Testungen an Schulen weiterhin bundesweit an der Spitze

Bayerns Gesundheitsminister Holetschek: PCR-Testkapazitäten in Bayern auf rund 486.000 PCR-Tests pro Woche erhöht

Bayern steht im bundesweiten Vergleich mit der erfolgreichen Umsetzung von PCR-Pooltestungen an den Schulen nach wie vor an der Spitze. Darauf haben Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek und Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo am Donnerstag in München hingewiesen. Der Gesundheitsminister betonte: „In den vergangenen Wochen konnten Woche für Woche mehr als 50.000 PCR-Pooltests und mehr als 45.000 Einzel-PCR-Tests nahezu vollständig von den beteiligten Laboren vor Unterrichtsbeginn des Folgetages ausgewertet und die Schulen und die Erziehungsberechtigten schnell informiert werden – meist noch vor 22 Uhr.“

Kultusminister Michael Piazolo machte die Vorteile deutlich: „PCR-Pooltestungen sind fester Bestandteil unseres Sicherheitskonzepts an Grund- und Förderschulen. Infektionsketten werden dadurch durchbrochen, Ansteckungen verhindert. Gerade die jüngeren Schülerinnen und Schüler, bei denen die Impfquoten noch nicht so hoch sind, werden damit im Präsenzunterricht noch besser geschützt.“

Bayern setzt alles daran, die Schulen und Eltern auch in Zukunft möglichst zeitnah über die Testergebnisse zu informieren. Holetschek ergänzte: „Wir haben im Freistaat in Abstimmung mit den Laborbetreibern die PCR-Testkapazitäten in kürzester Zeit auf aktuell rund 486.000 PCR-Tests pro Woche erhöht. Damit können nun rund 120.000 PCR-Tests pro Woche mehr ausgewertet werden.“

Der Gesundheitsminister unterstrich: „Der gerade oft zitierte Vergleich zu Österreich hinkt: Während in Deutschland nur die Anzahl der durchgeführten Pooltests als ‚PCR-Test‘ erfasst wird, berechnet Österreich die Anzahl aller getesteten Personen. Das bedeutet konkret: In Bayern werden rund 500.000 Schüler jeweils zweimal wöchentlich mit PCR-Pooling getestet. Nach österreichischer Zählweise würden in diesem Fall eine Million PCR-Tests ausgewiesen. Daraus ergäbe sich für Bayern also eine signifikant höher ausfallende Testzahl. Klar ist damit: Auch wir in Bayern haben leistungsstarke Labore und testen massiv.“

Pressefoto: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

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