Befunde quasi im Minutentakt

Seit Wochenbeginn in der Region Landshut knapp 1 500 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus festgestellt

Auch wenn auf Bundes- und Landesebene schon über weitergehende Lockerungen der Corona-Maßnahmen beschlossen sind oder noch diskutiert werden: Das Infektionsgeschehen in der Region Landshut ist auf anhaltend hohem Niveau. Seit Montag wurden von der Arbeitsgruppe zur Corona-Pandemiebekämpfung am Staatlichen Gesundheitsamt Landshut 1 439 Neuinfektionen von Bürgerinnen und Bürgern mit SARS-CoV2 bearbeitet. So wurden seit Pandemiebeginn vor knapp zwei Jahren bislang insgesamt 44 239 Ansteckungen labortechnisch nachgewiesen.

Es konnten 941 Personen die häusliche Quarantäne verlassen (seit Beginn der Pandemie: 38 027), sodass die Zahl der aktiven Infektionen um 492 auf 5 818 steigt. Zu den bekannten Todesfällen sind fünf weitere hinzugekommen, sodass bislang 394 Personen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorben sind. Nach einem vorübergehenden Rückgang der 7-Tages-Inzidenz ist der Wert der Neuinfektionen einer Woche im Landkreis Landshut wieder unter 2000 gesunken: 1990,2 weist das Robert-Koch-Institut heute für den Landkreis Landshut aus, in der Stadt Landshut ist dieser Wert mit 1985,9 beziffert, wobei diese Werte bei diesem hohen Infektionsgeschehen und anhaltenden technischen Problemen eine kaum verlässlich Bewertungsgrundlage bieten.

Die Zahl der Corona-positiven Patienten in den regionalen Akutkliniken (LAKUMED-Kliniken in Landshut-Achdorf und Vilsbiburg sowie Klinikum Landshut) ist wieder angestiegen: Heute werden 56 Patienten auf den Normalstationen gemeldet (+ 9), wovon sich einige aufgrund anderer Krankheitsbilder in Behandlung befinden. Intensivmedizinisch betreut werden müssen noch vier Patienten, und damit genauso viele wie am Montag (Stand: 16. Februar 2022).

– C W –

Grafik: Landratsamt Landshut

weitere Beiträge