Bernd Kussinger neuer Leiter des Sachgebietes „Technischer Umweltschutz“

Baudirektor Bernd Kussinger übernimmt die Leitung des Sachgebiets „Technischer Umweltschutz“ der Regierung von Niederbayern.

Regierungspräsident Rainer Haselbeck gratulierte Kussinger zu seiner neuen Aufgabe und betonte, wie wichtig dessen Arbeit und die seines Teams für die Menschen in Niederbayern ist: „Technischer Umweltschutz hat eine herausragende Bedeutung, damit die Umwelt und die Gesundheit der Menschen in unserer Region bestmöglich geschützt werden können. Deswegen freut es mich sehr, dass mit Bernd Kussinger ein erfahrener Fachmann diese verantwortungsvolle Aufgabe übernimmt. Durch seine neunjährige Erfahrung als stellvertretender Sachgebietsleiter ist er bereits bestens eingearbeitet. Eine hervorragende Basis, um den technischen Umweltschutz in Niederbayern weiterhin auf hohem Niveau gewährleisten zu können.“

Kussinger ist Nachfolger von Günther Raab, der 34 Jahre lang im Sachgebiet „Technischer Umweltschutz“ tätig war und dieses zuletzt neun Jahre leitete. Zugleich war er acht Jahre lang stellvertretender Leiter des Bereichs „Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz“. „Mit Günther Raab geht ein Urgestein der Regierung von Niederbayern in den Ruhestand. Als Maschinenbauingenieur und Physiker war er der ausgewiesene Fachmann, wenn es um technische Fragen im Umwelt- und Lärmschutz sowie zu Schadstoffen bei industriellen Abgasanlagen ging. Er hat es verstanden, komplizierteste Sachverhalte verständlich zu erklären. Sein fachlicher Rat wurde stets hochgeschätzt. Ich danke ihm für seinen jahrzehntelangen unermüdlichen Einsatz für Niederbayern. Für seinen Ruhestand wünsche ich ihm alles Gute!“, sagte Regierungspräsident Rainer Haselbeck.

Das Sachgebiet Technischer Umweltschutz der Regierung arbeitet dafür, dass die Bevölkerung in Niederbayern saubere Luft atmen kann und möglichst wenig Lärm ertragen muss. Die Mitarbeiter kontrollieren zum Beispiel die Schadstoffkonzentration in den Abgasen von Industrieanlagen und Einhaltung der zulässigen Lärmgrenzwerte.  Sie  überwachen auch Industriebetriebe, die mit gefährlichen Stoffen arbeiten.

Außerdem sind die Experten Ansprechpartner bei Fragen zur Nutzung regenerativer Energien und sie kümmern sich in Zusammenarbeit mit anderen Behörden wie dem Zoll, der Polizei und dem Bundesamt für Güterverkehr um die Kontrolle grenzüberschreitender Abfalltransporte auf den Straßen in der Region.

Nach seinem Maschinenbaustudium mit der Fachrichtung „Konstruktion und Entwicklung“ an der Technischen Universität München begann Kussinger 1991 seine Laufbahn im Landesamt für Umweltschutz. Von 1993 bis 2002 war er im Referat „Abfallablagerung, Altlasten“ im Bayerischen Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen (heutiges Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz) tätig. Im Anschluss arbeitete er für knapp zwei Jahre bei der Regierung von Niederbayern im Sachgebiet „Technischer Umweltschutz“ bevor er 2004 noch einmal ans Bayerische Umweltministerium wechselte und dort als stellvertretender Leiter des Referats „Behandlung und Ablagerung von Abfällen“ tätig war. 2010 kehrte er wieder an die Regierung von Niederbayern in das Sachgebiet „Technischer Umweltschutz“ zurück, dessen stellvertretende Leitung er 2012 übernahm.

BU: Regierungspräsident Rainer Haselbeck (rechts) gratuliert Bernd Kussinger zu seiner neuen Aufgabe als Leiter des Sachgebiets „Technischer Umweltschutz“ der Regierung von Niederbayern.
Foto: Lisa Ertl, Regierung von Niederbayern

 

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