Berufseinstiegsbegleitung soll weiterlaufen

Radlmeier: An Lösung wird bereits gearbeitet

München/Landshut. Die Berufseinstiegsbegleitung ist ein erfolgreiches Projekt, um Jugendlichen aus Mittel- und Förderschulen den Weg in die Berufswelt zu erleichtern. Nach einer Mittelkürzung durch die EU droht das Programm auszulaufen. Seit Anfang Februar arbeitet Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (CSU) deshalb zusammen mit Trägern, Schulen und Stadtverwaltung an einer Weiterführung. Eine Lösung zeichnet sich nun ab. 

Im Vordergrund der Berufseinstiegsbegleitung steht die individuelle Förderung über einen vierjährigen Zeitraum. Damit werden die Chancen für einen guten Start in Ausbildung und Beruf deutlich erhöht und zukünftige Kosten im Bereich der sozialen Sicherung vermieden. „Das Programm ist erfolgreich und beliebt. Schon allein diese Umstände sprechen für sich“, ist Radlmeier überzeugt. Als sich verschiedene Stellen Anfang Februar an den Abgeordneten wandten und berichteten, dass das Aus drohe, wandte sich Radlmeier umgehend an das Kultus- und an das Sozialministerium. „Seitdem stehe ich im ständigen Austausch mit den Stellen und unseren Fachpolitikern in der CSU-Landtagsfraktion“, schildert Radlmeier. Für ihn stehe fest: Die Berufseinstiegsbegleitung müsse weitergehen. Da aber zwei Ministerien beteiligt seien und der Mittelbedarf hoch, sei das Unterfangen alles andere als leicht.

Dass die Opposition in der Landshuter Zeitung aber gleich das Aus für das Programm verkündet hat, hält Radlmeier für voreilig: „Der Antrag war abzulehnen, weil er eine Finanzierung über die Rücklagen vorsah. Das widerspricht der soliden Haushaltsführung der CSU. Außerdem war er inhaltlich dürftig, weshalb sogar Träger der Berufseinstiegsbegleitung im Vorfeld deutlich gemacht haben, dass er in dieser Form nichts bringt“, erläutert Radlmeier. „Ich für meinen Teil gebe aber nicht auf. Ganz im Gegenteil: Nach den zahlreichen Verhandlungen, die ich in den letzten Tagen und Wochen geführt habe, bin ich guter Dinge, dass wir eine Lösung finden“, so Radlmeier. Es gäbe bereits positive Signale, dass man die Berufseinstiegsbegleitung weiterführen könnte. Vielleicht müsse man das Programm etwas anpassen, um eine Finanzierung zu sichern. Entsprechende Vorschläge habe er bereits bei den Haushältern und den Ministerien eingespeist, verdeutlicht der Abgeordnete. Wichtig sei für ihn, dass das Programm gerettet und nahtlos weiterlaufen wird.

Bildquelle: Archiv – hjl –

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