ÖDP- Radfahren in Landshut muss noch sicherer werden – Jeder Unfall ist einer zu viel

Besserer Schutz der Radfahrer durch Zusatzbeschilderung mit dem neuen Verkehrszeichen „Zweirad-Überholverbot“

Der Stadtrat möge beschließen:

Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, an welchen Stellen im Stadtgebiet die neue Beschilderung „Zweirad-Überholverbot“ installiert werden kann, um den Radverkehr sichererer und attraktiver zu machen. Sinnvolle Standorte sollen dem Verkehrssenat vorgestellt werden.

Begründung

Das Überholverbot von Zweirädern dient der Sicherheit von Zweiradfahrern. Zeichen 277.1 soll laut VwVStVO „nur dort angeordnet werden, wo aufgrund der örtlichen Gegebenheiten, insbesondere aufgrund von Engstellen, Gefäll- und Steigungsstrecken, oder einer regelmäßig nur schwer zu überblickenden Verkehrslage ein sicherer Überholvorgang von einspurigen Fahrzeugen nicht gewährleistet werden kann“.

Die Verkehrssicherheit auf Landshuts Straßen bedarf an vielen Stellen noch der Verbesserung, da Radfahrer häufig von Kraftfahrzeugen ohne Einhaltung des gesetzlichen Mindestabstands von 1,50 Meter überholt werden. Noch passieren jährlich viele Unfälle mit Radfahrern, zum Teil tödliche. Radfahren in Landshut muss noch sicherer werden. Jeder Unfall ist einer zu viel. 

Dieses neue Verkehrszeichen bietet Möglichkeiten zur Verbesserung der Verkehrssicherheit von Rad- und Rollerfahrern. Deshalb sollte es auch in Landshut konsequent geprüft und wo immer möglich und sinnvoll genutzt werden.

Zeichen 277.1 StVO 2020: Erst seit dem Jahr 2020 ist es auf unseren Straßen zu sehen:

Verbot des Überholens von einspurigen Fahrzeugen für mehrspurige Kraftfahrzeuge und Krafträdern mit Beiwagen

Dr. Stefan Müller-Kroehling                                                     Elke März-Granda

Foto:
ÖDP

 

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