Blühpakt Bayern: Damit es kreucht und fleucht…

13 niederbayerische Gemeinden und Städte erhalten den Zuschlag für das Projekt „Starterkit – 100 blühende Kommunen“

Noch mehr Einsatz für Natur- und Artenschutz – 13 niederbayerische Kommunen haben sich erfolgreich für das Projekt „Starterkit – 100 blühende Kommunen“ im Rahmen des Blühpakts Bayern beworben. Sie dürfen sich über eine finanzielle Starthilfe von je 5.000 Euro freuen und erhalten eine fachliche Beratung, wie sie die Flächen gestalten können.

Insgesamt hatten sich in Niederbayern 38 Kommunen beworben, bayernweit 256.

„Natur- und Artenschutz geht uns alle an! Die Kommunen haben hier Vorbildcharakter. Deswegen freut es mich sehr, dass so viele Städte und Gemeinden in Niederbayern ihre kommunalen Flächen naturnah und insektenfreundlich gestalten wollen“, sagt Regierungspräsident Rainer Haselbeck.

Folgende niederbayerische Kommunen wurden für das „Starterkit – 100 blühende Kommunen“ ausgewählt:

  • Metten (Landkreis Deggendorf)
  • Plattling (Landkreis Deggendorf)
  • Wallersdorf (Landkreis Dingolfing-Landau)
  • Waldkirchen (Landkreis Freyung-Grafenau)
  • Abensberg (Landkreis Kelheim)
  • Rottenburg a. d. Laaber (Landkreis Landshut)
  • Stadt Landshut
  • Vilsfhofen an der Donau (Landkreis Passau)
  • Stadt Passau
  • Böbrach (Landkreis Regen)
  • Malgersdorf (Landkreis Rottal-Inn)
  • Stadt Straubing
  • Mitterfels (Landkreis Straubing-Bogen)

Weitere 19 Kommunen in Niederbayern (138 bayernweit), erhalten zwar nicht die finanzielle Starthilfe, beteiligen sich aber dennoch an dem Projekt und sind Bestandteil des Netzwerks: Blühpakt Bayern – 100 Blühende Kommunen-Netzwerkkarte

Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz investiert insgesamt eine halbe Million Euro für die Unterstützung der 100 ausgewählten Kommunen für die Anlage und Aufwertung von Blüh- und Streuobstwiesen, Wildstaudenflächen, blühenden Straßenrändern und Hecken, Dach- und Fassadenbegrünung bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit. Ziel des Projektes ist eine Trendumkehr des massiven Insektensterbens in den letzten Jahrzehnten. Dies gelingt nur, wenn neue Lebensräume mit Futterquellen, Brut- und Überwinterungsstätten für unsere heimischen Wildbienen, Käfer, Schmetterlinge & Co. angelegt und langfristig bewahrt werden. Die Kommunen haben mit ihren zahlreichen, diversen Flächen eine herausragende Stellung, da sie gezielte Maßnahmen für den Insektenschutz in Parkanlagen bis hin zu Straßenrändern umsetzen können.

Weitere Informationen zum Projekt „Starterkit – 100 blühende Kommunen“ finden sich auf der Seite https://www.bluehpakt.bayern.de/kommunen/starterkit.htm.

 

Foto: Archiv DIESUNDDAS/hjl

 

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