BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Wiederwahl von Frank-Walter Steinmeier

Zur Wiederwahl von Frank-Walter Steinmeier zum Bundespräsidenten erklären Ricarda Lang und Omid Nouripour, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, sowie Katharina Dröge und Britta Haßelmann, Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

„Wir gratulieren dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier herzlich zur Wiederwahl. Wir wünschen ihm Kraft und Ausdauer für die Weiterführung des höchsten Staatsamtes. Schon wie zu Beginn seiner Amtszeit sind die Herausforderungen groß. Allen voran die Auswirkungen einer globalen Pandemie, die viel Leid und Todesopfer mit sich gebracht hat und deren soziale, wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgen uns noch lange Zeit begleiten werden. Hinzu kommen die unsichere Lage in Osteuropa und die Drohungen gegen die Ukraine, die Bedrohung unserer liberalen Demokratie von außen durch autoritäre Systeme wie Russland und China und von innen durch den Hass der Rechtsnationalisten und der Demokratiefeinde.

In dieser Zeit braucht es eine starke Stimme für den demokratischen Zusammenhalt, die unserer Gesellschaft weiter Halt und Orientierung gibt. Frank-Walter Steinmeier ist so ein Brückenbauer, der integrierend in die Gesellschaft wirkt. Er hat unermüdlich dafür gearbeitet, die Menschen in unserer Gesellschaft zusammenzubringen und auch in Zeiten der Pandemie den Kontakt zu den Bürger*innen nicht abreißen zu lassen.

Seiner klaren Haltung und seiner oft auch offenen Worte gegen die Demokratiefeinde und für den Wert des Gemeinwohls gebühren unser Respekt und unsere Unterstützung. Der demokratische Zusammenhalt unserer Gesellschaft im dritten Jahr der Pandemie, der Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen, die Bekämpfung der Klimakrise und die Bekämpfung der sozialen Ungleichheit erfordern Visionen genauso wie das Werben um Zuversicht. Die parteiübergreifende Anerkennung von Frank-Walter Steinmeier wird ihm für diese Aufgaben eine wichtige Stütze sein.

Wir wünschen dem Bundespräsidenten Geschick und alles Gute bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben.

Foto: Pressefoto Steinmeier

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