Das Schmuckstück wächst

Trachtenkulturmuseum in Holzhausen wird erweitert

Holzhausen. Das Trachtenkulturzentrum in der Marktgemeinde Geisenhausen steht für Heimat, Traditionen und Tracht – und ist damit ein bayernweit bekanntes Aushängeschild der Region Landshut. Ein wesentlicher Bestandteil des Zentrums: Das Trachtenkulturmuseum. Dank staatlicher Unterstützung kann es erweitert werden.

Das Trachtenkulturmuseum soll vergrößert werden. Dazu wird das erste Obergeschoss des ehemaligen Pfarrhofs auf dem Gelände des Trachtenkulturzentrums Holzhausen umgebaut. „Dort werden wir die Geschichte des Bayerischen Trachtenverbandes zeigen“, erläuterte Andreas Oberprieler, Geschäftsführer des Bayerischen Trachtenverbandes, den CSU-Abgeordneten Dr. Petra Loibl, Helmut Radlmeier und Josef Zellmeier bei deren Besuch in Holzhausen. „Außerdem werden wir dort in einem Raum das Brauchtum und die Mundart präsentieren. In einem weiteren Raum werden wir einen Tanzboden einbauen und den Volkstanz darstellen. Alles soll in einer interaktiven Form zum Mitmachen anregen“, legte Oberprieler seinen Gästen dar.

Mehr Platz für Brauchtum

Diese Umbaumaßnahmen sind allerdings für den Bayerischen Trachtenverband und den Förderverein Trachtenkulturzentrum Holzhausen e.V. finanziell schwer zu stemmen. Deshalb warb Straubings Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier, zugleich stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins des Trachtenkulturzentrums, im Landtag für das Projekt. Zusammen mit seinen Fraktionskollegen Dr. Petra Loibl, der Stimmkreisabgeordneten für den südlichen Landkreis Landshut, und Helmut Radlmeier, der dem fachlich zuständigen Landtagsausschuss Wissenschaft und Kunst angehört, konnte eine Förderung des Projekts erreicht werden: „Die CSU-Landtagsfraktion hat beantragt, dass der Freistaat die Erweiterung des Museums mit 150.000 Euro unterstützt. Damit kann dieses Vorhaben, in dem viel Herzblut steckt, weiter vorangehen“, gab Josef Zellmeier, Vorsitzender des Haushaltsausschusses des Bayerischen Landtags, bekannt.

Bereits die zweite Förderung

„Dank der Mittel kann das Museum vergrößert werden und künftig noch mehr Geschichten rund um Heimat und Brauchtum zeigen“, freute sich Dr. Petra Loibl. „Ich bin sehr froh, dass wir den Umbau des Trachtenkulturmuseums erneut unterstützen können. Das ist ein Beitrag dazu, dass unsere Traditionen erhalten bleiben“, so Radlmeier.

Es ist bereits die zweite Förderung des Freistaats für den Umbau und die Erweiterung des Trachtenkulturmuseums. Schon im Jahr 2018 konnten die Landtagsabgeordneten Zellmeier und Radlmeier eine hohe Förderung für Holzhausen auf den Weg bringen. Damals wurden die geplanten Baumaßnahmen auf Initiative der CSU-Landtagsfraktion mit einer Summe in Höhe von einer halben Million Euro unterstützt. Mit diesem Geld wird das Dachgeschoss saniert und einschließlich einer Galerie zum Trachtenkulturmuseum umgebaut. Dadurch entsteht ein zusätzlicher großer Ausstellungsraum für das relativ kleine, aber interessante Museum. Zudem wird es barrierefrei. „Wir werden dort mehrere verschiedene Szenen von Kirchweih über Maibaum bis zum Festzug darstellen, wie sie heute noch bei Trachtenfesten gefeiert werden“, informierte Andreas Oberprieler, der den Abgeordneten für ihre Unterstützung dankte.

Bildunterschrift:

Das Trachtenkulturmuseum in Holzhausen wird ausgebaut. Unterstützung gibt es dabei auf Initiative der CSU-Landtagsabgeordneten Dr. Petra Loibl (l.), Helmut Radlmeier (3.v.l.) und Josef Zellmeier (4.v.l.) vom Freistaat – sehr zur Freude von Andreas Oberprieler (2.v.l.), Geschäftsführer des Bayerischen Trachtenverbandes, und Max Bertl (r.), Ehrenvorsitzender des Bayerischen Trachtenverbandes. 

 

Foto: René Spanier 

 

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