Demokratie auf Achse – der Bayerische Landtag ist unterwegs

LANDSHUT.  Zum ersten Mal in seiner Geschichte geht der Bayerische Landtag auf eine groß angelegte Tour durch den Freistaat und wird im Herbst auch an zwei Tagen in Niederbayern Station machen. Dazu bedient sich Bayerns Parlament eines Oldtimer-Trailers, der zu einem Bühnenfahrzeug umgebaut wurde. „Das ist ein gutes Angebot, um mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen“, sind sich die beiden Landshuter Abgeordneten Helmut Radlmeier (CSU) und Ruth Müller (SPD) einig, die beim Auftakt am Dienstag im Maximilianeum vor Ort dabei waren.

Geplant sind Lesungen für Kinder aus dem Kinderbuchroman des Landtags „Die Isar-Detektive“ oder Wissensquiz-Runden zur Demokratie in Bayern. Und natürlich interessante Talks mit den Stimmkreis-Abgeordneten sowie Landtagspräsidentin Ilse Aigner oder einem ihrer Landtags-Vizepräsidenten. In einer Fotobox können die Besucher Selfies machen – zum Beispiel am Rednerpult im virtuellen Plenarsaal des Bayerischen Landtags oder vor der Kulisse des Maximilianeums in München.

„Ich freue mich, dass wir Abgeordnete nach zwei Jahren Pandemie wieder unsere Wählerinnen und Wählern unbeschwert treffen und mit ihnen diskutieren können. Der LandTruck ist eine Bühne für die Demokratie und für den Dialog. Unser Parlament verlässt die Landeshauptstadt und kommt zu den Menschen in der Region – das ist die Idee hinter dieser Tour“, so Helmut Radlmeier, MdL. „In diesem Jahr sind Pfarrkirchen und Straubing Haltestellen und im nächsten Jahr wird sicherlich Landshut angesteuert werden“, so Ruth Müller, MdL.

Der im Jahr 1972 in Kalifornien gebaute Airstream-Anhänger wurde vom Bayerischen Landtag erworben und im Jahr 2022 zu einem Bühnenfahrzeug umgebaut. Er ist 8,80 Meter lang, verfügt über eine vier Meter breite, „aufgeklappte“ und überdachte Bühne und ist mit seiner polierten Aluhülle und der auffallenden rundlichen Form ein glänzender Blickfang. Begleitet wird die Tour mit einer Social-Media-Kampagne unter dem Hashtag #DemokratieaufAchse.

 

Foto: Carolin Arns

 

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