„Do miaß ma durch“, meint der St. Martinsturmwächter Ludwig zur Corona Pandemie

Der Silber- und Goldmann appelliert an die Solidarität der Menschen bei der Bekämpfung von Corona.

Nicht nur weil Ludwig Rederer, alias Silber- und Goldmann, vor einiger Zeit eine schwere Krankheit durchgemacht hat. Ihm wurden 8 Stents gesetzt, so dass er wieder g`scheid schnaufen“ kann, wie er es beschrieb. Nun bedrückt ihn auch noch das Virus Corona, das in der Welt grassiert. Seit kurzer Zeit hat er wieder stundenweise seine angestammte Position in der Landshuter Altstadt, Ecke Theaterstraße eingenommen.

Das Thema Corona-Virus beschäftigt den Silber- und Goldmann schon sehr. Selbst wenn Pandemologen, Virologen und vor allem Politiker versuchen, eine Struktur in ihre Maßnahmen zur komplizierten Gesundheitslage der Bevölkerung zu bringen, ist Ludwig der Meinung, dass nur Solidarität unter den Menschen dazu beitragen wird, das Virus in den Griff zu bekommen.

Was Ludwig besonders bedrückt in der Corona-Zeit ist die Tatsache, dass er nicht so Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Landshut aufnehmen kann, wie er es gewohnt war. Die an ihm vorbeischlendernden Menschen, zurzeit sind es durch die Anordnungen der hohen Politik sehr wenige, vermisst er schon sehr. Außerdem nimmt er gerne direkten Kontakt zu den Menschen auf und plaudert besonders gerne mit den kleinen Bürgerinnen und Bürgern der niederbayerischen Hauptstadt Landshut.

Ludwigs Markenzeichen ist nicht nur seine silbernen oder goldenen Kleider, sondern auch seine Art Witze an seine „besonderen Kunden“ zu bringen. Die Landshuterinnen und Landshuter sowie die Besucher der Stadt dürfen somit hoffen, dass er weiterhin auf seinem Schemel Platz nimmt und den Martinsturm bewacht, wie er es dem Landshuter Oberbürgermeister versprochen hat. 

Autor und Fotos: h.j.lodermeier

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