„Ehemalige JVA“: Online-Ausstellung zum Ideenwettbewerb

Gezeigt werden 19 Ideen und Arbeiten, darunter Siegerarbeit „Archiv of European culture“

Wie bereits berichtet, haben die Stadt und die Regierung von Niederbayern gemeinsam die Möglichkeit genutzt und sich vergangenes Jahr mit der „ehemaligen JVA“ am europaweiten Ideenwettbewerb „Europan E 16“ beteiligt.

Insgesamt gingen 19 Ideen und Arbeiten junger Architekten, Absolventen und Studenten aus unterschiedlichen europäischen Ländern ein, die – einschließlich der Arbeiten der zwei Preisträger – ab Montag, 7. Februar, in einer Online-Ausstellung auf der Internetseite der Stadt unter www.landshut.de/altejva eingesehen werden können. 

„Europan“ ist ein internationaler Ideenwettbewerb und „Think Tank“, der sich zum Ziel gesetzt hat, einerseits junge Architekten und Planer zu fördern und andererseits zukunftsfähige Lösungen für europäische Städte und Kommunen zu finden. Im Fokus steht die Entwicklung von Ideen für beispielsweise brachliegende, leere oder monofunktional genutzte Flächen und Bauten. Der Wettbewerb wird alle zwei Jahre von der „Europan, Deutsche Gesellschaft zur Förderung von Architektur, Wohnungs- und Städtebau“ ausgelobt und startete im April. 

Die daran teilnehmenden europäischen Städte konnten sich mit einem individuellen Thema bzw. Gebäude beteiligen, das für die Entwicklung der jeweiligen Stadt von zentraler Bedeutung ist. Unter dem Motto „Living Cities – Lebendige Städte“ nahmen europaweit 9 Länder mit 40 verschiedenen Standorten am Wettbewerb teil, darunter die Stadt Landshut als einer von 5 Standorten aus Deutschland. Gemeinsam mit der Regierung von Niederbayern hat sie sich mit der „ehemaligen JVA“ beteiligt. Eigentümer der alten JVA in Landshut ist der Freistaat Bayern. Für den Standort Landshut gingen 19 Ideen und Arbeiten junger Architekten, Absolventen und Studenten aus unterschiedlichen europäischen Ländern ein. 

Ende vergangenen Jahres hat „Europan“ die Preisträger bekannt gegeben. Unter den Siegerarbeiten ist auch ein Beitrag zur ehemaligen JVA mit dem Titel  „Archiv of

European culture“ von Jorik Bais und Alexandra Heijink, einem niederländischen Team mit Bürositz in Berlin, sowie eine „Lobende Erwähnung“ für die Arbeit „Medieval Experimentarium“ eines Teams aus Serbien.

Ab Montag, 7. Februar, werden diese – zusammen mit allen weiteren eingereichten Arbeiten – online unter www.landshut.de/altejva gezeigt. 

Bei den Arbeiten handelt es sich nicht um konkrete, endgültige

Umsetzungsvorschläge, sondern um einen ersten Schritt in Diskussionen um eine mögliche Nachnutzung. Der Wettbewerb ließ Ideen sammeln, um diese in weiteren Prozessen zu vertiefen. Somit soll schon deutlich vor Ablauf der zehnjährigen Frist Rathaus der Stadt Landshut, Pressestelle, Altstadt 315, 84028 Landshut, Verfasser: Wieslawa Waberski, Telefon 0871/881380, Fax 0871/24570, E-Mail wieslawa.waberski@landshut.de                       Seite 1 von 2 der temporären Bauten im Innenhof (wir berichteten) über eine Nachnutzung nachgedacht werden. 

Informationen rund um den Ideenwettbewerb gibt es auch unter www.europan.de.

Foto: Quelle: Europan Deutschland/www.aud-a.com
Bildunterschrift: Die Siegerarbeit „Archiv of European culture“ von Jorik Bais und Alexandra Heijink, einem niederländischen Team mit Bürositz in Berlin, schlägt im Rahmen des Ideenwettbewerbs für die ehemalige Justizvollzugsanstalt eine Art digitales Archiv- und Informationszentrum für Kulturgüter in Europa vor. Die Arbeit ist eine von insgesamt 19 eingereichten Beiträgen, die unter www.landshut.de/altejva in einer Online-Ausstellung zu sehen sind.  

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