Ein bestimmendes Zukunftsthema

Landrat Dreier, Bürgermeister Hölzl und Bundestagsabgeordneter Oßner wollen Kräfte für Wasserstoffzentrum in Pfeffenhausen bündeln

Es wäre eine Entscheidung mit Signalwirkung: Der Markt Pfeffenhausen geht als Kandidat Bayerns in das Rennen um die Ansiedlung eines Wasserstoff-Technologie- und Anwendungszentrums. Zwar muss sich die Marktgemeinde im deutschlandweiten Wettbewerb noch anderen aussichtsreichen Kandidaten stellen – doch Bürgermeister Florian Hölzl kann sich der Unterstützung von Landrat Peter Dreier und auch des Bundestagsabgeordneten Florian Oßner sicher sein. Bei einem Treffen im Landratsamt haben sie, gemeinsam mit Landkreis-Wirtschaftsförderer Ludwig Götz, besprochen, wie sie auf unterschiedlichen politischen Ebenen die Bewerbung unterstützen, damit die Ansiedlung des Wasserstoffzentrums in der Region Landshut vielleicht bald Realität wird.

Wichtig ist allen Beteiligten, umfänglich über das Vorhaben zu informieren. Von daher bat die Marktverwaltung schon Fragestunden an, die – bedingt durch die Corona-Pandemie – telefonisch stattfanden. „Allein der Umstand, dass wir für unser Bundesland im Rennen um eine Einrichtung von nationaler Bedeutung sind, freut uns und ist Ausdruck der Innovationsfreudigkeit Pfeffenhausens“, betont Bürgermeister Florian Hölzl.

Auch Dreier und Oßner stehen voll und ganz hinter dem zukunftsträchtigen Standort im Wind- und Sonnengürtel der Hallertau – Landrat Dreier wird nächste Woche bei einer Sondersitzung des Pfeffenhausener Gemeinderats zugegen sein, um aus erster Hand zu berichten.

„Das Technologie-Zentrum wäre eine enorme Bereicherung für unsere Region und würde vor allem dem nördlichen Landkreis Landshut noch einmal eine enorme Schubkraft gegeben“, erklärt Landrat Peter Dreier. „Das ist eine Chance, die wir nicht verstreichen lassen dürfen“, macht Dreier deutlich.

Dem pflichtet MdB Florian Oßner bei: „Als Schirmherr der Initiative Wasserstoff-Region-Landshut e.V. ist es mir und unserem gesamten Team bereits ein jahrelanges Anliegen, der Wasserstofftechnologie zum Durchbruch zu verhelfen. Nachdem wir bereits im letzten Jahr vom Bundesverkehrsministerium nach sehr guter Vorarbeit schon zur Wasserstoff-Modellregion ‚HyBayern‘ in Deutschland prämiert wurden, wäre dies nun ein folgerichtiger Schritt, in die Anwendung von regenerativ erzeugten Wasserstoff zu gehen. Die gesamte Region Landshut und Kelheim würde wirtschaftlich mit diesem Alleinstellungsmerkmal profitieren, weshalb ich mich mit aller Kraft für unsere Bewerbung beim Bundesverkehrsministerium in Berlin einsetzen werde, “ so der Verkehrspolitiker Oßner. 

Noch in diesem Jahr soll das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur eine Entscheidung fällen, wo das Wasserstoff-Technologie und Anwendungszentrum entstehen soll. Baubeginn wird voraussichtlich 2022 sein.

Bildunterschrift: MdB Florian Oßner, Landkreis-Wirtschaftsförderer Ludwig Götz, Pfeffenhausens Bürgermeister Florian Hölzl und Landrat Peter Dreier besprachen weitere Möglichkeiten, die Bewerbung der Marktgemeinde für das Wasserstoffzentrum zu unterstützen (v. l.)
Foto: C. Weinzierl

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