„Ein Medizincampus Niederbayern ohne Landshut ist keine Option“

Landshuter CSU-Führung im Gespräch mit Staatsminister Bernd Sibler

Zum politischen Jahresauftakt der Landshuter CSU kam vor Kurzem Staatsminister und Landtagsabgeordneter Bernd Sibler für ein Gespräch in die niederbayerische Regierungshauptstadt.


Gemeinsam nahmen der CSU-Kreisvorsitzende und Zweite Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger,
Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier, der Fraktionsvorsitzende Rudolf Schnur und der
Stellvertreter von Haslinger und Schnur in Fraktion und Partei, Maximilian Götzer den Gast in Empfang. Neben den aktuellen Entwicklungen im Bereich Corona ging es vor allem darum, Landshut in München und dem Rest Niederbayerns weiter zu stärken. „Mir ist es wichtig, die Region zu stärken. Landshut als Regierungssitz mit ihrer gleichzeitigen Nähe zu München ist von herausragender Bedeutung für ganz Niederbayern“, äußerte Staatsminister Sibler.
Radlmeier ging darauf ein, dass vor allem die Hochschule mit der Unterstützung von Staatsminister
Sibler in den vergangenen Jahren hohe Zuwendungen für den Ausbau der Infrastruktur und des
Studienangebots erhalten hat. Der Abgeordnete betonte, darauf aufbauen zu wollen: „Die Stellung
unserer Hochschule gilt es auszubauen. Dafür möchte ich mich gemeinsam mit unserem Minister
weiterhin besonders einsetzen, um Zukunftschancen für unsere jungen Menschen zu sichern.“
Einig waren sich alle Gesprächsteilnehmer über das immense Potential eines Medizincampus für
Niederbayern. Zum Abschluss gab man dem Minister noch einen deutlichen Wunsch mit auf den Weg:
„Als einziger Bezirk haben wir keine medizinische Fakultät. Das soll nun korrigiert werden. Ein
Medizincampus ohne Landshut ist dabei keine Option. Wenn er kommt, muss die Regierungshauptstadt an Bord sein und wir gehen fest davon aus, dass unser Staatsminister hier ein Wort für den Standort Landshut einlegen wird“, waren sich Schnur und Haslinger einig.

Foto: Büro Dr. Haslinger

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