Ein Trio für die Zukunft des EVLandshut

Torhüter Nico Pertuch, Verteidiger Fabian Belendir und Angreifer Moritz Serikow kommen aus dem hauseigenen Nachwuchs und gehören in der kommenden Saison zum DEL2-Kader

Die Nachwuchsabteilung ist und bleibt auch in der Zukunft das absolute Herzstück des EV Landshut! In der Talentschmiede, in der auch die NHL-Stars Tom Kühnhackl und Tobi Rieder das Eishockey-Einmaleins lernten, werden Jahr für Jahr hoffnungsvolle Talente ausgebildet – und drei davon haben jetzt den Sprung in den Kader der DEL2-Mannschaft des Traditionsvereins geschafft. Torhüter Nico Pertuch (15 Jahre), Verteidiger Fabian Belendir (17) und Stürmer Moritz Serikow (17) gehören in der Spielzeit 2020/21 zum DEL2-Aufgebot des EV Landshut.

Der gerade einmal 15-jährige Goalie Nico Pertuch hat im EVL-Nachwuchs bereits seine Klasse unter Beweis gestellt. Mit den EVL-Schülern gewann er in der vergangenen Saison die Süddeutsche Meisterschaft und wurde beim U15-Hockey-Cup der Jungadler Mannheim, bei dem die besten deutschen Nachwuchsmannschaften am Start waren, als bester Torhüter ausgezeichnet. In der kommenden Saison ist Pertuch auch für die U 17-Jugend und die U 20-Junioren des EVL spielberechtigt. „Nico ist ein großes Torhütertalent, dem wir die Möglichkeit geben wollen, in unserem Kader wichtige Erfahrungen zu sammeln. Ich bin mir sicher, dass er seinen Weg machen wird“, meint Axel Kammerer, der sportliche Leiter des EV Landshut. 

Als echter „Fels in der Brandung“ soll sich auch Fabian Belendir beim EVL etablieren. Der 17-jährige ist mit seinem 1,93 Meter und 87 Kilogramm Körpergewicht schon eine echte Erscheinung und laut Axel Kammerer „ein Rohdiamant, der noch weiter geschliffen werden soll“. In der Saison 2019/20 war Belendir, der auch mit einem extrem guten Schuss ausgestattet ist, Kapitän der U17-Jugend des EVL und kam in 35 Saisonspielen auf die stolze Bilanz von acht Toren und 32 Assists. Im vergangenen Winter wurde Belendir nach seinen ersten Einsätzen bei den U 20-Junioren des EVL während der Corona-Pause im Nachwuchs mit einer Förderlizenz für den Deggendorfer SC ausgestattet. An der Donau absolvierte der Rechtsschütze seine ersten acht Oberliga-Einsätze.

Moritz Serikow will beim EVL nur zu gerne in die Fußstapfen seines berühmten Vaters treten. Schon Alexander Serikow durchlief nämlich die Talentschmiede des EVL und wurde von 1997 bis zum Jahr 2000 mit den Adlern Mannheim und den München Barons gleich viermal in Folge deutscher Meister. Und jetzt ist der Filius dran! Genau wie der Vater weiß auch Moritz Serikow ganz genau wo das Tor steht. Der ehemalige U 17-Nationalspieler erzielte in der Saison 2019/20 für die U 17 des EVL in 33 Spielen 24 Tore und verbuchte weitere 15 Assists. Serikow wollte dann in der vergangenen Saison bei den U 20-Junioren durchstarten – doch die Pandemie hatte andere Pläne. Immerhin: In vier Saisonspielen erzielte Serikow gleich seine ersten beiden DNL-Tore. Auch in der kommenden Spielzeit bleibt er neben der DEL2-Mannschaft auch für die U 20 spielberechtigt. „Moritz ist ein echter Torjäger, der sehr furchtlos und mit viel Elan an die Sache ran geht. Er bringt viel Potential mit. Und das gilt es jetzt zu nutzen“, sagt Kammerer und freut sich darauf, dass nun drei weitere Eigengewächse des EV Landshut ihre Chance bei den Profis ergreifen.

Bildquelle: EV Landshut

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