Eine gelungene Stadtteilfeier am Kriegerdenkmal in Achdorf

Ein Segen für das Bücherhäusl

Über viele Gäste konnten sich am vergangenen Samstag der Vorsitzende des Bürgervereins, Stadtrat Gerd Steinberger, und seine Vorstandschaft bei herrlichem Biergartenwetter freuen. Der geistliche Rat, Pfarrer Rupert Fischberger, erteilte dem Bücherhäusl und denjenigen, die bei der Umsetzung des Projektes mitgeholfen hatten und nun auch weiterhin pflegen, seinen Segen. Für die musikalische Umrahmung sorgte Rudi Richter.

Einmal im Jahr organisiert der Bürgerverein neben vielen weiteren Veranstaltungen ein gemütliches Beisammensein in Achdorf auf dem Platz beim Kriegerdenkmal. In diesem Jahr ließen es sich fast 60 Gäste nicht nehmen, in Biergartenstimmung auf ein Bier und selbst mitgebrachte Brotzeit gemütlich zusammenzusitzen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Stolz auf seinen Verein und seinen Stadtteil betont Vorsitzender Gerd Steinberger: „Das ist die Aufgabe unseres Vereins, die Menschen zusammenzubringen, gemeinsam Zeit zu verbringen, gemeinsam zu lachen. Dabei werden auch Probleme angesprochen und Lösungen untereinander gefunden. Das macht unseren Stadtteil Achdorf nach wie vor aus: das soziale Miteinander, gegenseitige Unterstützung und Hilfe.“

Beim diesjährigen Treffen hatte der geistliche Rat, Pfarrer Rupert Fischberger, noch eine ganz besondere Aufgabe: Die Segnung des seit Dezember 2020 eröffneten Bücherhäusl`s an der Roßbach-Brücke. In seiner Ansprache betonte Fischberger die Macht des Buches und dass gerade in der Pandemie wieder mehr Menschen zum Lesen eines guten Buches zurückgekommen sind. „Das Bücherhäusl nimmt dabei vom ersten Tag an eine wichtige Rolle ein. Es wird von vielen genutzt, auch von mir selbst. Einige wenige allerdings scheinen Angst vor Büchern zu haben, weil das Bücherhäusl bereits einmal verwüstet wurde. Aber vielleicht kommen solche Menschen auch noch dahinter, wie wichtig Bücher für Bildung und vor allem für die Geschichte der Menschheit sind.“ Der Vorsitzende Gerd Steinberger sprach insbesondere den Helfern und Unterstützern seinen ganz besonderen Dank aus: „Die Idee kam von Gisela Bogner im Winter 2019, dann ging es an die Recherchen und viel Schriftverkehr und etliche Telefonate, die von unserer Schriftführerin, Stadträtin Anja König übernommen wurden bis dann das Häusl im Dezember endlich an Ort und Stelle mit Unterstützung schweren Gerätes der Firma Dax seinen Platz eingenommen hatte.“ Er selbst nahm dann Pinsel und Farbe in die Hand und gab dem Bücherhäusl seinen jetzigen äußeren Glanz. Um die Innenausstattung kümmerten sich neben Erhard Klar, Hans Böhm und Richard Malec. „Aber die Arbeit ist nicht beendet: Gerade weil sich am Bücherhäusl die Nutzer*innen die Türe fast in die Hand geben, muss natürlich immer wieder nachgeschaut, geordnet und aufgeräumt werden. Und auch diese Aufgabe hat unser Platzwart vom Kriegerdenkmal Hans Böhm übernommen und unsere Anja König kümmert sich um die regelmäßige Reinigung.“, so Steinberger weiter. Allerdings wäre das ganze Projekt nicht möglich gewesen, wenn es für die Kosten keine großzügigen Spender gegeben hätte. „Sie wollen zwar namentlich nicht genannt werden, aber an dieser Stelle sprechen wir unseren tiefsten Dank dafür aus.“ Pfarrer Rupert Fischberger sprach allen Projektbeteiligten seinen Segen aus und segnete vor allem das Bücherhäusl, damit es weiterhin den Menschen gute Dienste leisten kann und es als Bereicherung für die Achdorfer Bürgerinnen und Bürger von allen Menschen gesehen wird.

Bildquelle: A. König

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