„Endlich geht es los“

Ausschussgemeinschaft SPD & Linke/mut informierten sich bei der Landshuter Stadtbau GmbH Co. KG

„Wichtig ist, dass es jetzt endlich losgeht und der Bau der ersten Wohnungen unserer Landshuter Stadtbau GmbH & Co. KG im kommenden Jahr beginnt.“

19092 Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt Landshut haben 14.10.2018 ihre Stimme für die Gründung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft abgegeben. „Unserer Meinung nach sollten diese Menschen auch in regelmäßigen Abständen erfahren, wie der aktuelle Stand ist.“

Deshalb haben sich die Stadträt*innen der AG SPD & Linke/mut in einem Treffen mit dem neuen Geschäftsführer der Landshuter Stadtbau GmbH & Co. KG Rainer Sauter über die derzeitige Situation und die geplanten Maßnahmen ausgetauscht. Ganz aktuell wurde dazu ein Businessplan erstellt und dem Aufsichtsrat vorgelegt. Aus diesem geht hervor, dass es mit einem oder zwei Neubauobjekten durch die Stadtbau GmbH & Co. KG nicht getan ist, sondern der Wohnungsbestand der Gesellschaft anschließend weiter erhöht werden muss, damit diese künftig auch wirtschaftlich arbeiten kann. Ein Satz zu Beginn seiner Ausführungen ließ die Stadträt*innen positiv aufhorchen: „Schließlich soll die Wohnungsbaugesellschaft Wohnungen bauen und nicht eine Verwaltungsgesellschaft bleiben.“, so Sauter.

Der Grundstein sei jetzt gelegt, es wurden bereits die Grundstücke für den Bau von 18 Wohneinheiten durch die Stadt Landshut an die Stadtbau GmbH & Co. KG übertragen. „Die Übertragung von städtischen Wohnungen in unsaniertem Zustand ist dagegen nicht zielführend, das wäre eine zu große Belastung für die Gesellschaft. Besser ist es, den Bestand durch Neubau zu erhöhen.“, erklärt Sauter zur Freude der Anwesenden. Gerd Steinberger betont, dass kein Stillstand eintreten dürfe: „Es muss eine kontinuierliche Entwicklung stattfinden, neben laufenden Bauprojekten müssen bebauungsfähige Grundstücke von der Stadt übertragen werden, neue Projekte geplant und umgesetzt werden.“ Nur so könne der Bestand kontinuierlich erweitert werden. Sauter versichert, dass bereits jetzt ein zweites Bauprojekt auf der Agenda stehe, allerdings noch die Wirtschaftlichkeit geprüft werde. Fraktionsvorsitzende Anja König erwidert: „Es muss sich nicht nur um geförderten Wohnraum handeln, gemischte Wohneinheiten erhöhen nicht nur die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Bauprojekte, sondern tragen auch zu sozialer Vielfalt in den Wohnquartieren bei.“ Beispiele dazu gibt es bei den etablierten Gesellschaften anderer Kommunen, es müsse hier auch nichts Neues entwickelt werden. Stadträtin Patricia Steinberger zeigte sich zufrieden: „Wichtig ist, dass es jetzt endlich losgeht und der Bau der ersten Wohnungen unserer Landshuter Stadtbau GmbH & Co. KG im kommenden Jahr beginnt.“

Foto: SPD&Linke/mut Landshut

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