Erfolgreiche Markteinführung von IFOX

Start-up der Hochschule Landshut entwickelte neuartiges Informationssystem für Industriebetriebe

Ein Jahr lang hatten die Gründer Dr. Mathias Michalicki, Stefan Blöchl und Johannes Fürst Zeit, sich voll auf den Aufbau und die Entwicklung ihres Start-ups „IFOX Systems“ zu konzentrieren. Möglich gemacht haben das die Kooperation mit der Hochschule Landshut sowie die Förderung mit dem EXIST-Gründerstipendium. Das Programm vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt innovative technologieorientierte Gründungsvorhaben, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Inzwischen ist dem Team von IFOX auch die Markteinführung geglückt.

Informationssystem für die Optimierung von Prozessen
Das IFOX-Informationssystem liefert Industriebetrieben Informationen für Optimierungen und zeigt auf, wieviel und an welchen Stellen Geld für Verschwendung ausgegeben wird. Das besondere und innovative an der IFOX-Lösung ist die saubere Trennung der Betriebsausgaben zwischen Kosten, die die Wertschöpfung erhöhen, und Kosten für die übrige Verschwendung.

Neben den drei Gründern besteht das IFOX-Team bereits aus vier Studierenden der Hochschule Landshut, die zum Teil in Vollzeit oder im Rahmen von Abschlussarbeiten die Weiterentwicklung des Informationssystems unterstützen. Für 2021 plant IFOX mit einem weiteren personellen Wachstum, um das Informationssystem auszubauen und weitere Kunden betreuen zu können.

Erfolgsgeschichte IFOX

Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher und Prof. Dr. Marcus Jautze, Vizepräsident für Digitalisierung, Gründung und Weiterbildung, beglückwünschten Michalicki, Blöchl und Fürst zur ihrem großen Erfolg. „Wir legen an der Hochschule Landshut sehr viel Wert auf die Start-up-Förderung“, betonte Jautze. Und Pörnbacher ergänzte: „Umso mehr freut es uns deshalb, dass wir mit IFOX eine absolute Erfolgsgeschichte hier an der Hochschule aktiv begleiten konnten.“

Eine erste Anlaufstelle für alle Gründungsinteressierten am Campus ist das hochschuleigene Gründerzentrum. „Neben vielfältigen Studien- und Veranstaltungsformaten bieten wir Gründerberatungen an und unterstützen beim Antrag für das EXIST-Gründerstipendium“, erklärt Projektleiterin Eva Rohrmüller. „Wir sind sehr stolz, dass IFOX als innovatives Start-up vor einem Jahr die Förderung bewilligt bekommen hat und wir den Weg bis zur erfolgreichen Markteinführung gemeinsam gehen durften.“

Das Gründernetzwerk der Hochschule und des LINK e.V. hat IFOX von Anfang an auf seinem Weg begleitet. Allen voran stand die erfolgreiche Antragstellung für das EXIST-Gründerstipendium und die damit verbundene Förderung von insgesamt 146.000 Euro durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Kofinanziert wird das Stipendium durch den Europäischen Sozialfonds. Ein weiterer, wichtiger Baustein für den Start-up-Erfolg war die Bereitschaft von Prof. Dr. Abdelmajid Khelil, sich als Mentor für IFOX einzusetzen. Als Leiter des „Internet of Things“-Labors an der Hochschule hat er mit seiner umfangreichen Erfahrung im Bereich Internet-Technologien und Software-Engineering das Gründungsteam tatkräftig unterstützt.

Foto: Hochschule Landshut/Thomas Kolbinger

Bildunterschrift: Zweite Reihe von links: Prof. Dr. Marcus Jautze, Vizepräsident Digitalisierung, Gründung und Weiterbildung, Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher, IFOX-Mentor Prof. Dr. Abdelmajid Khelil, und Eva Rohrmüller, Projektleiterin des Gründerzentrums, beglückwünschten (erste Reihe von links) Johannes Fürst, Dr. Mathias Michalicki und Stefan Blöchl zum erfolgreichen Abschluss des EXIST-Förderprogramms.



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