Erntezeit für Edelmetall

ETSV09 Landshut überreicht das Deutsche Sportabzeichen

Die Herbstzeit ist Bilanz-Zeit. Das gilt auch für das Sportabzeichen-Team des ETSV09 Landshut. Seit Mai waren die DOSB-Aktivisten des Vereins jeden Mittwoch auf dem Platz gestanden, um mit den Bewerbern Ausdauer, Koordination, Kraft und Schnelligkeit zu trainieren und um die Leistungen für das Sportabzeichen abzunehmen. Am Freitag, den 28.10.2022, überreichten die Referenten Edi Kausch und Anneliese Franz im festlich geschmückten Nebensaal der Vereinsgaststätte den Absolventen der Saison die Urkunden und Anstecker in Bronze, Silber und Gold. Olga Schneider, die Beauftragte für das Deutsche-Sportabzeichen im Verein, bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern.

Die Bilanz des Sportabzeichen-Jahres kann sich sehen lassen: Insgesamt wurden über 150 Urkunden verliehen, davon beinahe 60 an Kinder, die mit ihrer Auszeichnung ein kleines Zusatz-Präsent einheimsten. 24 Jungs und Mädchen hatten die sportliche Qualifikation im Rahmen des Ferienprogramms abgelegt. Seit vielen Jahren ist das Sportabzeichen des Deutschen Olympischen Komitees ein beliebtes Standard-Angebot für die Kinder der Stadt Landshut. Doch nicht nur das deutsche Abzeichen wurde verliehen. Auch das Sport-Prädikat der Nachbarrepublik Österreich und zweimal sogar das norwegische Sportabzeichen erreichten auf postalischem Weg die 09.

Edi Kausch und Anneliese Franz berichteten davon, wie das Team erfolgreich Missgeschicke ausbügeln konnte. Eine Zerrung schon bei der ersten Übung bremste einen Teilnehmer zunächst brutal aus. Zum Glück konnten nach der Heilung die Leistungen noch termingerecht nachgeholt werden. Das galt auch für all diejenigen, denen Corona eine Zwangspause verordnet hatte. Ganz besonders freute sich das Team des ETSV09 Landshut über seinen ältesten Sportler: Helmut Scheuchel ist 89 Jahre alt und nahm das Sportabzeichen zum 42. Mal in Empfang. Leider mussten die Prüferinnen und Prüfer auch einen ihrer erfahrensten Mitstreiter verabschieden: Das Team bedankte sich bei Alfred Rieder für seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit. Besonders seine handwerklichen Fähigkeiten hatte den Organisatoren oft weitergeholfen.

Foto:
Achim Reinhart

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