Europan-Workshop: Präsentation der Ergebnisse am Montag, 7. November, ab 19 Uhr

Europan-Workshop: Präsentation der Ergebnisse

Am Montag, 7. November, ab 19 Uhr

Wie könnte es weitergehen mit der ehemaligen JVA in Landshut? Mit dieser Frage hat sich der Ideenwettbewerb „Europan“ befasst. Am Montag, 7. November, ab 19 Uhr findet die Abendveranstaltung des Workshops zum Standort Landshut im Rathausfoyer, Altstadt 315, statt.

Mit der ehemaligen JVA hatten sich die Stadt Landshut und die Regierung von Niederbayern 2021 gemeinsam am europaweiten Ideenwettbewerb „Europan E 16“ beteiligt. Daraufhin gingen 19 Arbeiten junger Architekten, Absolventen und Studenten aus verschiedenen europäischen Ländern ein, die Vorschläge präsentierten, wie sich die ehemalige JVA zukunftsfähig nutzen ließe. Unter den Siegerarbeiten des aktuellen Wettbewerbs ist auch ein Beitrag zur ehemaligen JVA mit dem Titel „Archiv of European culture“ von Jorik Bais und Alexandra Heijink, einem niederländischen Team mit Bürositz in Berlin, sowie eine „Lobende Erwähnung“ für die Arbeit „Medieval Experimentarium“ eines Teams aus Serbien. Diese und alle weiteren eingereichten Arbeiten sind übrigens weiterhin in einer Online-Ausstellung unter www.landshut.de/altejva zu sehen.

Am Montag, 7. November, treffen sich die Europan-Preisträger in Landshut. Nach einer ausführlichen Besichtigung des ehemaligen Justizvollzugsgebäudes am Vormittag startet am Nachmittag der interne Workshop, bei dem die Büros ihre Entwürfe vorstellen und mit Vertretern der Behörden vor Ort diskutieren und weiterentwickeln. Bei der Abendveranstaltung ab 19 Uhr präsentieren die Büros ihre Entwürfe sowie die Ergebnisse des Workshops. Dazu ist auch die Öffentlichkeit eingeladen. Grußworte werden Regierungspräsident Rainer Haselbeck und Oberbürgermeister Alexander Putz sprechen. Die Moderation des Abends übernimmt Michael Bragulla.

Der Wettbewerb „Europan“ wird alle zwei Jahre von der „Europan, Deutsche Gesellschaft zur Förderung von Architektur, Wohnungs- und Städtebau“ ausgelobt. Unter dem Motto „Living Cities – Lebendige Städte“ nahmen europaweit neun Länder mit 40 verschiedenen Standorten am Wettbewerb teil, darunter die Stadt Landshut als einer von fünf Standorten aus Deutschland. Gemeinsam mit der Regierung von Niederbayern hat sie sich mit der „ehemaligen JVA“ beteiligt. Eigentümer der alten JVA in Landshut ist der Freistaat Bayern.

Bildunterschrift:

Die Siegerarbeit „Archiv of European culture“ von Jorik Bais und Alexandra Heijink, einem niederländischen Team mit Bürositz in Berlin, schlägt im Rahmen des Ideenwettbewerbs für die ehemalige Justizvollzugsanstalt eine Art digitales Archiv- und Informationszentrum für Kulturgüter in Europa vor. Die Arbeit ist eine von insgesamt 19 eingereichten Beiträgen, die unter www.landshut.de/altejva in einer Online-Ausstellung zu sehen sind.
Foto:
 Europan Deutschland/www.aud-a.com

 

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