Europaregion wichtig für Entwicklung in Niederbayern

Bei der heutigen Videokonferenz des Präsidiums der Europaregion Donau-Moldau (EDM) nahmen Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und Regierungspräsident Rainer Haselbeck als Vertreter Niederbayerns teil. „Die letzten zwei Jahre haben allen deutlich vor Augen geführt, dass unsere grenzüberschreitenden Verbindungen plötzlich unterbrochen werden können. Nationale Grenzen haben im vergangenen Jahr wieder eine wichtige Rolle gespielt, als die Grenzen aufgrund der Pandemie geschlossen wurden“, so Bezirkstagspräsident Dr. Heinrich. Bei seinem Bericht im Gremium zeigte er sich davon überzeugt, dass die Zusammenarbeit in der EDM für die Entwicklung Niederbayerns von großer Bedeutung sei. „Wir sind ein grenzüberschreitender Wirtschaftsraum und auf enge Verbindungen angewiesen“.

Der Trägerverein Niederbayern ist für den Bereich Hochschulentwicklung in der EDM zuständig. Hier gelte es, die neue EU-Förderperiode, die voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2022 starten werde, fest im Blick zu haben, um den Hochschuleinrichtungen in Niederbayern durch grenzüberschreitende Wissenschaftskooperationen Zugang zu Fördermitteln zu verschaffen. Weitere Arbeitsschwerpunkte des interregionalen Zusammenschlusses von sieben Regionen sind die grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung, die touristische Entwicklung und der Bereich „Industrie 4.0“.

Der Vorsitz der EDM wurde im Rahmen der Sitzung von Bezirkstagspräsident Franz Löffler als Vertreter der Oberpfalz an das niederösterreichische Präsidiumsmitglied und Landesrat Dr. Martin Eichtinger übergeben.

– edm –

Bildunterschrift: Unterstrich die große Bedeutung der Europaregion Donau-Moldau für die Entwicklung Niederbayerns: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich.
Foto: Bezirk Niederbayern; Bäter

weitere Beiträge