EVL kooperiert mit Passau Black Hawks und Erding Gladiators   

Beim Fanstammtisch wird außerdem Adrian Schelenz als Athletiktrainier vorgestellt

Nur gemeinsam kann man erfolgreich sein! Im Rahmen seines vierten Fanstammtisches im Biergarten Ellermühle hat DEL2-Vertreter EV Landshut die Kooperationen mit Oberligist Passau Black Hawks und Bayernligist Erding Gladiators bekanntgegeben. Damit sollen vor allem die jungen EVL-Talente frühzeitig die Möglichkeit bekommen, wichtige Erfahrungen im Seniorenbereich zu sammeln. 

Um den eigenen Akteuren ein möglichst breites Angebot an Spielmöglichkeiten zu geben wurde nicht nur die Kooperation mit den Passau Black Hawks verlängert, sondern mit den Erding Gladiators auch ein Partner in der Bayernliga an Bord geholt. „Wir wollen unseren jungen Spielern, die sich bei den Senioren durchsetzen können, die Chance geben, bis zu dreimal am Wochenende zu spielen. Auch die Akteure aus der U 17 sollen mit einbezogen werden und schon früh in der Bayernliga erste Erfahrungen sammeln“, erklärt EVL- Cheftrainer Heiko Vogler das Konzept und ergänzt: „Uns ist enorm wichtig, dass unsere

Partner eine ähnliche Philosophie haben wie wir. Wir wollen offensives und attraktives Eishockey spielen. Die Spieler sollen sich nicht alle drei Tage umstellen müssen. Das ist bei unseren Partnern aus Erding und Passau absolut gegeben.“

„Wir müssen den jungen Spielern, die Chance geben, sich zu beweisen und in Passau werden wir ihnen diese Möglichkeit geben. Die Oberliga ist für viele eine sehr gute Möglichkeit, sich zu entwickeln. Ich schätze die Zusammenarbeit mit Landshut sehr“, erklärte Black Hawks-Trainer Petr Bares, der extra aus der Dreiflüssestadt an die Isar gereist war. Die Erding Gladiators werden vor allem intensiv mit dem EVL-Nachwuchs und dort mit den Teams aus der U 20 und der U 17 zusammenarbeiten.

„Wir haben uns darüber unterhalten, wie wir den Nachwuchs schnell ins Seniorenhockey integrieren können. Es geht darum junge U 20- oder U 17-Spieler mit einem Perspektivplan auszustatten. Natürlich geht nicht immer alles auf dem direkten Weg und dann muss man den jungen Landshuter Spielern, egal ob in Passau oder Erding, so viel Spielpraxis wie möglich geben. Es wird viel zu wenig gespielt und zu viel trainiert. Daran wollen wir ansetzen“, erläutert Gladiators-Chefcoach Andy Becher, mit dem Heiko Vogler schon in seiner Augsburger Zeit zusammengearbeitet hatte, seine Vorstellungen von der Kooperation.

Heiko Vogler und der neuen EVL-Athletiktrainer Adrian Schelenz.

Zudem wurde mit Adrian Schelenz noch ein neues Gesicht der EVL-Familie vorgestellt. Der studierte Sportwissenschaftler übernimmt ab sofort nicht nur das Athletiktraining im DEL2-Team, sondern wird auch im Nachwuchs wichtige Impulse setzen. Schelenz, der sich auch regelmäßig mit dem Ärzteteam um Dr. Sagstetter und Dr. Reiter, die beide beim Fanstammtisch zu Gast waren und Rede und Antwort standen, austauscht, hat bereits die Trainingspläne für die Sommervorbereitung entworfen und war damit eine wichtige Unterstützung für Headcoach Vogler, der Schelenz im Team herzlich willkommen hieß.

„Adrian weiß, wovon er spricht. Er bereitet auch die Jungs im Nachwuchs für die nächste Etage vor. Mein Wunsch wäre es, mit so vielen Landshuter Jungs wie möglich in der DEL2 zu spielen. Aber dafür braucht es auch die nötigen körperlichen Voraussetzungen. Und genau dafür ist Adrian jetzt da.“

Bildunterschrift: Andy Becher (Headcoach Erding Gladiators), EVL-Cheftrainer Heiko Vogler und Petr Bares (Headcoach EHF Passau Black Hawks)
Foto: Christian Fölsner

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