Feminismus – Ja bitte!

Frauenpolitische Sprecherin Helga Stieglmeier zu Gast bei den Landkreisgrünen.

Die November Kreisversammlung des Kreisverbands von Bündnis 90/Die Grünen im Landkreis Landshut behandelte das Thema Feminismus, wozu die frauenpolitische Sprecherin der Grünen Bayern Helga Stieglmeier eingeladen war.

„Für den Feminismus ist die gleiche Teilhabe aller Geschlechter zentral. Hierbei geht es nicht um eine Umkehrung der vorherrschenden Verhältnisse, sondern darum, dass alle Geschlechter selbstbestimmt leben können“, so Stieglmeier. Aber damit dies wirkungsvoll geschehen könne, bedürfe es auch einer gleichen Teilhabe am Verhandlungstisch und es sei wichtig, dass Frauen dort auch auf Augenhöhe behandelt werden.

„Von einer gleichberechtigten Gesellschaft profitieren alle. Leider sind wir noch nicht dort angekommen“, so Landtagskandidat Johannes Hunger und fordert: „Deswegen ist es so wichtig, Feminismus in der Politik immer mitzudenken und sich dafür einzusetzen.“

Stieglmeier betonte die große Bedeutung feministischer Außenpolitik. Sie sei ein wichtiger Schritt hin zu mehr Gleichberechtigung und Frieden auf der Welt. Nur eine gleichberechtigte Gesellschaft sei eine gerechte Gesellschaft. Dagegen herrschten in besonders ungleichberechtigten Staaten oft Menschenfeindlichkeit und eine Neigung zur militärischen Gewalt. Insbesondere internationale Friedensverhandlungen verlaufen schneller und besser, wenn Frauen in führenden Verhandlungspositionen diese mitgestalten. Die Rolle von Annalena Baerbock könne deshalb gar nicht hoch genug geschätzt werden.

Bildtext: v.l.n.r.:
Franziska Schmidt, Helga Stieglmeier, Maximilian Retzer, Tobi Hobmaier, Frank Steinberger, Rosi Steinberger.
Fotos:
Tobias Hobmaier – Sonja Herpich

 

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