Flutmulde: Ausgleichsfläche wird temporär eingezäunt

Erfreulicherweise zeigen sich immer wieder seltene Vogelarten wie der Flussregenpfeifer, und im vergangenen Jahr sogar der Kiebitz, an den angelegten Wasserflächen an der Flutmulde. Diese Wasserflächen und deren angrenzende Wiesen sind per Bebauungsplan festgesetzte Ausgleichsflächen. Sie dienen dazu, speziellen seltenen Tier- und Pflanzenarten wieder einen geeigneten Lebensraum zu bieten. Vor diesem Hintergrund sind die Brutversuche des Flussregenpfeifers beziehungsweise das Vorkommen des Kiebitzes im letzten Jahr als großer Erfolg zu werten. In Bayern sind die beiden Arten gemäß der Roten Liste gefährdet; der Kiebitz sogar stark gefährdet. Um vor diesem Hintergrund die Störungen der zentralen Zone durch Besucher und Hunde zu minimieren, wird in den kommenden Wochen – wie im vergangenen Jahr auch – ein mobiler Schafzaun bis in den Sommer hinein aufgestellt. Da Kiebitz und Co. gerne in offenem Gelände brüten, wurden im Winterhalbjahr die Weidenpflanzen des Uferbereichs von Mitarbeitern der Diakonie Landshut entnommen und fachgerecht entsorgt. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Vögel auch in diesem Jahr wieder auf der Fläche wohlfühlen werden. Die angrenzenden Ausgleichsflächen können nach wie vor zu Erholungszwecken genutzt werden.

Foto: Stefan Gaspar
Bildunterschrift: Zum Schutz seltener Vogelarten wie beispielsweise dem Flussregenpfeifer (im Bild) an den angelegten Wasserflächen an der Flutmulde wird die dortige Ausgleichsfläche temporär eingezäunt. Foto: Stefan Gaspar

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