Fräulein Toni unterwegs in Landshut – „ÖFTER MAL EIN LÄCHELN SCHENKEN!“

Fräulein Toni unterwegs in Landshut 

Egal, ob am Morgen auf meiner Runde mit dem Beppi entlang der Isar, auf dem Weg mit dem Radl zum Wochenmarkt oder wo auch immer, wie grantig viele Menschen unterwegs sind. Ein G´schau, dass man sich fast fürchtet.

Von einem freundlichen Grüß Gott oder einem gehauchten Hallo, mag ich ja schon gar nicht reden. Ein freundliches Gesicht oder ein angedeutetes leichtes Lächeln wären schon genug. Ein herzliches Gesicht bemüht auch weitaus weniger Muskeln, als ein griesgrämiges und schmeißt langfristig gesehen auch nicht so viele Falten.

„Jeder Tag, an dem Du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag“, wusste schon Charlie Chaplin uns mitzuteilen.

Sicherlich gibt es all die großen und kleinen Steine, die sich uns manchmal in den Weg legen und unseren Alltag zur Herausforderung machen. Aber ehrlich gesagt, dass gehört halt zum Leben dazu, daran wachsen wir auch meist.

Mit einem Lächeln an eine neue Aufgabe herangehen, erleichtert manches und lässt oft das Gegenüber etwas einlenken.

Ein durchaus guter Rat auch an unsere Herren und Damen im Stadtrat, da schauen viele auf den Bildern in der Zeitung, als würden sie gleich zuschnappen. Sicherlich gibt es ernste Themen, bei denen ein Lachen unangebracht ist, was aber nicht bedeutet im „Vorsicht bissig Modus“ zu verharren.

Vielleicht wäre das politische Miteinander auch besser, wenn der Gesichtsausdruck mal etwas weniger bissiger ist. Einfach die Mundpartie etwas lockerlassen, Mundwinkel leicht heben und keinesfalls die Zähne zusammenbeißen, das schadet nur dem Zahn und nicht dem Gesprächspartner.

Und letztendlich wissen wir doch alle, wie hässlich hängende Mundwinkel sind.

Auch, wenn nicht immer alles so läuft wie man es sich wünscht: „Das Leben ist schön und viel zu kurz, um ständig grantig zu sein!“

Nix für ungut, Euer Fräulein Toni

Karikatur: Hans Trepesch

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