Freigabe des Marschallsteges für Fussgänger und Radfahrer

Kosten ca. 3 Millionen, gefördert mit ca. 1,5 Millionen Euro.

Oberbürgermeister Alexander Putz hat den Steg gemeinsam mit Bausenatsmitgliedern, Vertretern der Regierung, des Wasserwirtschaftsamtes und der Stadtwerke sowie den am Bau beteiligten Unternehmen am Freitag offiziell für den Verkehr freigegeben. Der schlechte bauliche Zustand (Überbau und Gesamtzustand) erforderte einen Neubau des alten Steges. Nach Abschluss der aufwändigen Leitungsarbeiten und dem Abbruch des alten Steges, wurden in der vergangenen Woche noch Nebentätigkeiten verrichtet, wie die Herstellung des Vogelflugschutzes an der Brückenunterseite, der Böschungstreppen und die an das Bauwerk angrenzenden Zäune und Geländer. Die Endreinigung, die vorgeschriebene Brückenprüfung und die Abnahme des Baus erfolgten zuletzt.

Die Brücke stellt eine bedeutende Geh- und Radwegverbindung zwischen Peter und Paul und Mitterwöhr dar. Sie fungiert außerdem als ein Tragebauwerk für die in der Brückenkonstruktion intergierten Versorgungssparten der Stadtwerke. Zusätzlich wurde der Neubau für eine etwaige Befahrung mit Rettungsfahrzeugen ausgelegt.OB Putz erläuterte in seiner kurzen Ansprache vor der Eröffnung der Brücke, die Optimierungen gegenüber dem alten Bauwerk.

Das sind:

  • Vermeidung von Verklausungen (Hängenbleiben von Schwemmgut) aufgrund nur eines Mittelpfeilers (gegenüber 4 Pfeilpaaren bei der alten Brücke).
  • Reduzierung der Gefährdung des Personals bei der Beseitigung von Verklausungen.
  • Anpassung der Geländerhöhe an aktuelle Vorschriften (1,30 m über der Fahrbahn)
  • Anpassung Geh-Radwegbreite auf insgesamt 4 Meter.
  • Verbesserung der Sichtbeziehungen Marschallsteg/Schützenstraße/Isarweg.
  • Ausreichende Tragfähigkeit für Einsatzfahrzeuge (bis 6 to)
  • Anordnung eines Schrammboards-Funktion als Tragbauwerk für Versorgungsleitungen der Stadtwerke, zusätzlich für die Fernwärmeversorgung Mitterwöhr

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