Fünf weitere Todesfälle in der Corona-Pandemie

Verstorbene zuvor meist in Kliniken behandelt

In der Region Landshut wurden fünf weitere Todesfälle im Zuge der Corona-Pandemie gemeldet – die Betroffenen waren 70, 75, 76, 80 und 93 Jahre alt. Die Betroffenen sind entweder im Krankenhaus oder zuhause ihrer Covid-Erkrankung erlegen. Insgesamt 67 Personen sind bislang verstorben, bei denen ein Zusammenhang mit ihrer Infektion mit dem Corona-Virus naheliegt. In den Krankenhäusern der Region werden derzeit 70 Corona-Patienten behandelt: Auf den Normalstationen werden 61 Person isoliert (+1), neun Patienten intensivmedizinisch betreut (+1). Hinzu kommt eine stets schwankende Zahl an Verdachtspersonen.

Mit dem heutigen Dienstag ist die Zahl der Indexpatienten auf 3 650 (+ 33) angestiegen – hier sind alle festgestellten Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie erfasst. Die 7-Tages-Inzidenz, also Wert, der die Neuinfektionen innerhalb einer Woche umgelegt auf 100.000 Einwohner bemisst, liegt für den Landkreis Landshut bei 244,5 und in der Stadt Landshut bei 177,1 (Quelle: Robert-Koch-Institut) – beide Kennzahlen sind im Vergleich zum Vortag gestiegen.

Aufgrund dieser hohen Wocheninzidenz gilt, wie bereits angekündigt, ab morgen, Mittwoch, 02. Dezember 2020, in Stadt und Landkreis Landshut ab der 8. Klasse der Regelschulen auch im Klassenzimmer ein Mindestabstand von 1,5 Metern. Wo dies räumlich nicht umgesetzt werden kann, müssen die Klassen geteilt werden: Ein Teil der Schülerinnen und Schüler wird dann im HomeSchooling unterrichtet, die anderen nehmen wie zuvor am Präsenzunterricht teil. Ausgenommen von der Regelung sind die Mittelschulen am Stadtgebiet Landshut, die Abschlussklassen aller Schularten sowie die Schülerinnen und Schüler, die Förderpädagogische Sonderzentren besuchen. 

(Alle Angaben Stand 01.12.2020 – aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens können die Werte quasi minütlich variieren). – CW –

Foto: Archiv

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