Für die SPD geht Thomas Müller an den Start

Ehemaliger DGB-Kreisvorsitzender als Landratskandidat für den Landkreis Deggendorf aufgestellt

Der Stephansposchinger Ortsvorsitzende Thomas Müller ist in der Region kein Unbekannter. Man kennt ihn als DGB-Kreisvorsitzenden und ehemaligen Bürgermeisterkandidaten. Nun wurde er bei der Kreiskonferenz der SPD in Osterhofen zum Landratskandidaten gewählt.

Als potenzieller neuer Landrat setzt Müller für seinen Landkreis Deggendorf vor allem auf erneuerbare Energie. So möchte er den Ausbau der Elektro-Infrastruktur vorantreiben und bei der Stromerzeugung vor allem auf Photovoltaik setzen. Wichtig ist für ihn auch, dass der Landkreis für den Fall, dass die 10-H-Regel nicht mehr greifen sollte, vorbereitet ist. Für eine grünere Zukunft setzt sich Müller ferner für den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs ein, denn diesbezüglich bestünde dringend Handlungsbedarf. Darüber hinaus möchte der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende dafür sorgen, dass das Wohnen in seiner Region bezahlbar bleibt.

Auch die Landtagsabgeordnete und Namensvetterin Ruth Müller wünscht dem motivierten Landratskandidaten für seine Kandidatur viel Erfolg: „Ich habe selbst schon die zwei Stahlbäder einer Bürgermeister- und Landratskandidatur für die Partei erleben dürfen“, so Müller. „Kommunalpolitik ist die hervorragende Gelegenheit, das Leben der Menschen vor Ort direkt zu gestalten und zu verbessern und entspricht damit der DNA unserer Sozialdemokratie. Es wäre schön, wenn wir mit Thomas Müller als Landrat einen neuen roten, sozialdemokratischen Leuchtturm in Niederbayern erringen könnten.“

Zusätzlich fanden bei der Kreiskonferenz die Neuwahlen der Vorstandschaft statt. Die Abgeordnete Müller, die selbst seit 15 Jahren Kreisvorsitzende der SPD im Landkreis Landshut ist, dankte Ewald Straßer, welcher nicht mehr als Kreisvorsitzende kandidierte, für die gute Zusammenarbeit auch in den Landtagswahlkämpfen und wünschte der neuen Kreisvorsitzenden Susanne Riedl nach der kontaktreduzierten Corona-Zeit, dass die vielen Ehrenamtlichen, aus denen die Parteien bestehen, wieder mit viel Elan im neuen Team starten.

 

Bildunterschrift: Rita Hagl-Kehl, MdB; Ruth Müller, MdL; Landratskandidat Thomas Müller

 

Foto: Büro Müller

 

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