Für ein inklusives Miteinander – von Schio über Landshut nach München per Rad.

Mehr als 500 Kilometer quer über die Alpen ist Gianluca Santacatterina (rechts) geradelt, als er am Sonntag vor dem Rathaus in der Altstadt Halt machte.

Gestartet ist er in Landshuts italienischer Partnerstadt Schio mit dem Ziel, während seiner Reise über Landshut nach München das Thema „Inklusion“ der Öffentlichkeit näher zu bringen. Begleitet wurde er im Wohnmobil von seinem Freund Simone Marzano (links) und dessen Sohn Achille (rechts). Gemeinsam wollen sie auch auf die inklusive Schule „Il Tessitore“ in Schio aufmerksam machen, die Achille besucht und die sich vorbildhaft um Kinder mit Behinderung kümmert. Bei ihrer Ankunft im Rathaus wurden sie von Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger (Zweiter von rechts) in Vertretung des Oberbürgermeisters und dem Städtepartnerschaftsbeauftragten der Stadt Landshut, Thomas Heilmeier, empfangen. Stephanie Küffner (Zweite Vorsitzende, Zweite von rechts) und Yvonne Löken (Schatzmeisterin) aus dem Vorstand des Partnerschaftsvereins Landshut-Schio waren ebenfalls mit dabei. Im Gepäck hatten sie eine Spende in Höhe von 300 Euro zugunsten der Förderprojekte der Schule, die die Scledenser mit großer Dankbarkeit entgegennahmen. Außerdem wurden gegenseitige Videobotschaften von Schio nach Landshut und umgekehrt ausgetauscht. Dass Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger in Aussicht stellte, die inklusive Schule beim nächsten Besuch der italienischen Partnerstadt besuchen zu wollen, freute die Botschafter sehr. Er zeigte sich beeindruckt von ihrem Einsatz und zollte ihnen seinen Respekt: „Ich finde es toll, wie sie sich für die Kinder und das Thema Inklusion einsetzen“, so Haslinger. Egal in welchen Lebensbereichen, ergänzte er: „Inklusion geht uns alle an.“ Die Chancen- und Teilhabegerechtigkeit zu stärken, sei eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. „Mit Ihrem beeindruckendem Engagement für ein inklusives Miteinander tragen Sie über die Landesgrenzen hinweg dazu bei, das Bewusstsein für die Belange von Menschen mit Behinderung zu schärfen. Darauf können Sie sehr stolz sein“, sagte der Bürgermeister. Als Zeichen der Verbundenheit überreichte er Santacatterina, Marzano und dessen Sohn Achille ein Buchpräsent und wünschte ihnen eine weiterhin gute und sichere Fahrt.

 

Foto: Stadt Landshut

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