FW: Keine bisher vorhandenen Werbestandorte (Großflächen, Rundsäulen etc.) durch digitale Werbeanlagen ersetzen

Der Stadtrat möge beschließen:

Die Ausschreibungskriterien für die Neuausschreibung der Städtewerbung werden wie folgt abgeändert:

1.Es werden keine bisher vorhandenen Werbestandorte (Großflächen, Rundsäulen etc.) durch digitale Werbeanlagen ersetzt.

2.Die Anzahl neu errichteter digitaler Werbeanlagen wird auf 2 Stück begrenzt und kann nur auf Stadtratsbeschluss erhöht werden.

3.Die Stadt legt in der Neuausschreibung explizit Wert darauf, dass auch künftig Werbeflächen für politische Werbung im gesamten Stadtgebiet zur Verfügung stehen, dies muss vertraglich zugesichert werden.

Begründung:

Angesichts der steigenden Energiekosten und der Debatte um Einsparungen (Reduzierung Weihnachtsbeleuchtung etc.) ist es unverständlich, warum künftig vermehrt digitale Werbeträger errichtet werden sollen. Zudem hat sich der Stadtrat bereits in vergangener Zeit eindeutig zum Erhalt der bisherigen Werbestandorte und der Möglichkeit politischer Werbung bekannt. Daher sollten die bisherigen Werbeträger auch künftig Bestandsschutz genießen, zusätzlich sollte die Möglichkeit politischer Werbung vertraglich zugesichert werden.

Jutta Widmann                Ludwig Graf              Klaus Pauli

 

Fotomontage:
h.j.lodermeier

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