Große Auswahl an Förderprogrammen

Hochschule Landshut, ArbeiterKind.de und das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz informieren über Möglichkeiten für Stipendiat*innen

Wer Studierende nach ihren Erfahrungen mit Stipendien fragt, bekommt sehr viele positive Antworten zu hören: „Nicht nur aus finanzieller, sondern auch aus ideeller Sicht lohnt sich ein Stipendium“; „Stipendiatinnen und Stipendiaten können an Sprachkursen in vielen europäischen Ländern teilnehmen sowie wissenschaftliche Kollegs, Seminare und weitere Veranstaltungen besuchen“; „Man erweitert seinen Horizont in vielerlei Hinsicht, beispielsweise über Diskussionsrunden mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, Werksführungen oder Museumsbesuche“.

Von vielen Vorteilen profitieren

Um über die Voraussetzungen aufzuklären und die verschiedenen Programme und Begabtenförderwerke vorzustellen, organisierte die Hochschule Landshut in Kooperation mit ArbeiterKind.de und dem Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz am Dienstagabend eine digitale Stipendieninfoveranstaltung, die mit rund 50 Teilnehmenden sehr gut besucht war. Prof. Dr. Silvia Dollinger, Vizepräsidentin für Studium und Lehre an der Hochschule Landshut, ermutigte alle Zugeschalteten, sich nicht davor zu scheuen, sich für ein Stipendium zu bewerben. „Unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten profitieren neben den finanziellen Zuschüssen auch von einem weitreichenden Netzwerk“, so Dollinger. Sie ging außerdem auf die vielen Hochschulpreise ein, die jedes Jahr an der Hochschule verliehen werden, beispielsweise den DAAD-, den Kultur- oder den IHK-Preis. Auch hier seien Studierende eingeladen, in Eigeninitiative auf Dozierende zuzugehen und nach einer entsprechenden Fördermöglichkeit zu fragen.

Das Angebot an Stipendien-Programmen und Förderungen präsentierte Katja Urbatsch, Gründerin und Geschäftsführerin von Arbeiterkind. Eine Übersicht der 13 Begabtenförderwerke und des Aufstiegsstipendiums ist unter www.haw-landshut.de/stipendien zu finden. Urbatsch hob in ihrem Vortrag hervor, dass es eine Vielzahl von Kriterien gebe, die über die Vergabe eines Stipendiums entscheiden. Noten seien bei weitem nicht die einzige Benchmark. Genauso wenig ist es laut Prof. Dr. Markus Schmitt, Vertrauensdozent der Hanns-Seidel-Stiftung, bei den politisch aufgesetzten Programmen Voraussetzung, in einer Partei zu sein oder sich aktiv in der Politikszene zu engagieren.

Als Ansprechperson bei Fragen zur Studienfinanzierung sowie Themen, die über ein konkretes Studienangebot hinausgehen, nahm Birgit Schnellinger von der Sozialberatung des Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz an der Infoveranstaltung teil. Zum Abschluss hatten alle Studierenden die Gelegenheit, sich auf verschiedene Breakout-Sessions aufzuteilen und mit aktuellen Stipendiat*innen über ihre Erfahrungen zu sprechen und sich Tipps für die Bewerbung zu holen.

Fotos: Hochschule Landshut

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