Hauptrunden-Endspurt startet mit dem Auswärtsspiel beim Meister in Dresden

Mit dem Auswärtsspiel beim amtierenden Deutschen Meister starten die Roten Raben in die heiße Schlussphase der Bundesliga-Hauptrunde. Beginnend mit der Partie beim Dresdner SC am Samstag, 17.30 Uhr, hat das Team von Cheftrainer Florian Völker nicht weniger als acht Spiele innerhalb von vier Wochen zu bestreiten, ehe am 19. März nach dem Match beim USC Münster punktemäßig abgerechnet wird und die Paarungen für das Playoff-Viertelfinale feststehen.

„Das ist für alle eine neue Situation“, sagt der Raben-Coach mit Blick auf den stressigen Endspurt, der den Bundesliga-Mannschaften eine Vielzahl von Nachholterminen aufgrund corona-bedingter Spielausfälle aufbürdet. Jedes Team hat noch mindestens sechs Spiele zu absolvieren, Schlusslicht Neuwied sogar neun. Für die Roten Raben reiht sich ab sofort eine englische Woche an die andere; da komme der Trainingssteuerung besondere Bedeutung zu, signalisiert Florian Völker.

Zwar passte die Absage des jüngsten Heimspiels gegen Suhl den Raben nicht ins Konzept; gleichwohl hoffen sie, den positiven Trend aus den beiden vorangegangenen Partien fortsetzen zu können, als sie in Potsdam (2:3) und in Erfurt (3:1) insgesamt vier Punkte holten. Allerdings müssen sie in der Dresdner Margon-Arena auf Mittelblockerin Klára Vyklická verzichten, die wegen einer Sprunggelenksverletzung passen muss.

Über die Schwierigkeit der Aufgabe macht man sich im RabenNest keine Illusionen. Der Meister holte nach durchwachsenem Saisonstart aus den letzten neun Bundesliga-Spielen 25 von 27 möglichen Punkten und hat sich auf Tabellenplatz zwei hinter dem souveränen Spitzenreiter Stuttgart vorgearbeitet. „Der DSC ist gerade sehr, sehr stabil unterwegs“, weiß Völker und verweist bei der Charakterisierung des Gegners u.a. auf dessen exzellenten Annahmeriegel.

Dresden könne quasi „drei Liberas“ aufbieten, betont der Raben-Trainer – und spielt darauf an, dass neben der nominellen Libera Teodora Pusic auch die Außenangreiferinnen Jennifer Janiska und Linda Bock für ihre herausragenden Annahmequalitäten bekannt sind. Und von Maja Storck wisse man, dass sie auf der Diagonalposition „Spiele allein entscheiden“ könne. Die Vilsbiburger Außenseiterrolle in der Margon-Arena ist klar definiert, „aber wir haben was vor“, sagt Florian Völker. Psychologisch gesehen „können wir nur gewinnen, und wir wollen beherzt und mutig an die Aufgabe herangehen“.

Das wird im übrigen auch beim Nachholspiel gegen Suhl am kommenden Dienstag, 22. Februar, 19 Uhr, so sein. Aus gegebenem Anlass weisen die Roten Raben darauf hin, dass ab sofort in der Ballsporthalle die 2G-Regelung gilt. Für minderjährige Schüler(innen) mit regelmäßigen Schultestungen genügt zum Einlass der Schülerausweis/ Schulnachweis. Eine Abendkasse gibt es nicht, Tickets können online unter www.roteraben.de sowie am Montag, 21. Februar, von 15 bis 18 Uhr in der Geschäftsstelle gekauft werden.

Foto: Rote Raben

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