Herzog auf Reisen

Bronze-Büste des ehem. Bundespräsidenten Roman Herzog übergeben

Der fünfte April ist der Geburtstag des ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog. An diesem Tag soll in Landshut eine Ausstellung starten, die den Büro-Nachlass Herzogs zeigt. Ins Leben gerufen hat sie der Landshuter Künstler Richard Hillinger.

Die Ausstellung begleiten wird eine Reihe von Büsten Herzogs, die Hillinger an verschiedene Personen des öffentlichen Lebens übergibt. Nach und nach sollen die Empfänger die unterschiedlichen Büsten an weitere Personen weiterreichen, sodass am Ende der Reise ein breites Netzwerk entsteht und dadurch die Erinnerung an den in Landshut geborenen Roman Herzog lebendig wird.

Die Büsten sollen auch Station in den Ländern machen, die Roman Herzog selbst besuchte. Die Verbindung von Völkern und Staaten sei angesichts der derzeitigen Lage im Osten Europas wichtiger denn je, so Hillinger.

Eine Bronze-Büste übergab der Künstler nun dem Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier, der dem Kunst-Ausschuss des Bayerische Landtags angehört. Dieser bedankte sich bei Hillinger: „Ich fühle mich geehrt, der Erste in einer hoffentlich langen Kette zu sein, die diese Büste und damit die Erinnerung an Landshuts Bundespräsidenten weitertragen“, so Radlmeier.

Hillinger hat auch bereits Ideen für ein weiteres Projekt, das er Helmut Radlmeier, Mitglied des Landshuter Stadtrats und des Vorstandes der Fritz-und-Maria-Koenig-Stiftung, vorstellte:

„Landshut ist die Geburts-Stadt von Roman Herzog – und war zugleich Heimat des Künstlers Fritz Koenig. Die Verbindung der beiden Persönlichkeiten Herzog und Koenig könnte man künstlerisch aufleben lassen“, so Hillinger.

Bildunterschrift: Im Kontext einer Ausstellung zu Roman Herzog nimmt der Landtagsabgeordnete Helmut Radlmeier, Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst, von Richard Hillinger (l.) eine Bronze-Büste des ehemaligen deutschen Bundespräsidenten entgegen.
Foto: Josef Amann

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