Hospizverein und der Pflegestützpunkt für die Region Landshut arbeiten zusammen

Es wird auf beiden Seiten wohl regelmäßig zu Kontakten und Zusammenarbeit kommen und so war es dem Hospizverein Landshut ein großes Anliegen, sich und seine Arbeit dem neu gegründeten Pflegestützpunkt vorzustellen.

Dr. Sandra Hasslöwer (Leitung) und Irmgard Holler (Pflegeberaterin) kamen der Einladung gerne nach. Es fanden sich im ersten Kooperationstreffen zahlreiche gemeinsame Zielsetzungen und Anknüpfpunkte für eine gute Zusammenarbeit.

Seit März laufen die Vorbereitungen zur Inbetriebnahme des Pflegestützpunktes für die Stadt Landshut und den Landkreis Landshut. Bereits jetzt können Beratungen angeboten werden.

Die Pflege und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen bringt immer wieder die Notwendigkeit einer Beratung zu allen Fragen rund um die Pflege und vor allem der Finanzierungswege und Organisation von Unterstützungsleistungen mit sich. Oft komme es bei den Gesprächen mit Schwerstkranken oder deren Angehörigen auch zu ganz praktischen Fragen rund um die pflegerische Versorgung, so Barbara Kollross, Pflegekraft und Koordinatorin im Hospizverein. Hier wird nun eine große Unterstützungsmöglichkeit für die betroffenen Menschen in unserer Region gesehen.

Hasslöwer bestätigte dies und zeigt sich begeistert vom sehr gut ausgebauten und vernetzten Angebot an hospizlich-palliativen Versorgungsmöglichkeiten. Zusammen mit dem Vorsitzenden des Hospizvereins, Kunibert Herzing, ist sie der Meinung, dass zwar nicht jede/r Sterbende palliative Versorgung oder Hospizbegleitung braucht. Aber wer sie braucht muss wissen, dass es diese Möglichkeiten gibt und wie sie in Anspruch genommen werden können.

 

Foto: Hospizverein Landshut

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