Huml dankt Corona-Helfern für ihren Einsatz

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin: Arbeitsbedingungen in der Pflege müssen weiter verbessert werden

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml hat allen Helferinnen und Helfern im Kampf gegen die Corona-Pandemie für ihren Einsatz in diesem Jahr gedankt. Huml betonte am Freitag: „Wir sind 2020 vor ganz neue Herausforderungen gestellt worden. Ohne das enorme Engagement zum Beispiel in den Krankenhäusern, den Pflegeeinrichtungen und der Gesundheitsverwaltung wäre die Lage weitaus schwieriger als jetzt. In der Krise zeigt sich einmal mehr, wie wichtig eine qualitativ hochwertige und flächendeckende Gesundheitsversorgung ist.“

Die Ministerin unterstrich: „Mein besonderer Dank gilt allen Pflegefachpersonen und allen anderen Beschäftigten, die auch an Weihnachten in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen einen unschätzbar großen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Sie sind rund um die Uhr für andere Menschen da – egal ob an Wochenenden, an Feiertagen oder in der Nacht! Trotz der enormen Belastung haben sie dafür gesorgt, dass bislang jeder Corona-Patient die erforderliche Behandlung bekommen konnte. Damit dies auch weiterhin so bleibt und um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kliniken zu entlasten, rufe ich alle dazu auf, die Corona-Regelungen zu beachten und die sozialen Kontakte soweit wie möglich einzuschränken.“

Huml betonte: „Exemplarisch für das große Engagement möchte ich die hohe Bereitschaft von Pflegefach- und Pflegehilfspersonen, Medizinisch-technische Assistenten (MTRA, MTLA) und Medizinische Fachangestellte (MFA) nennen, die sich beim Pflegepool-Bayern angemeldet haben, um im Kampf gegen die Corona-Pandemie mitzuwirken. Im Frühjahr haben sich knapp 2.500 Personen beim Pflegepool-Bayern registriert, um schnell und flexibel auf Belastungsspitzen reagieren zu können.  Personen mit einer Ausbildung oder Erfahrung im Gesundheitswesen sowie mit Dienstleistungs- und Hygieneerfahrung (wie z.B. Personen aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe), die aktuell nicht in der Pflege arbeiten und keiner Risikogruppe angehören, können sich gerne wieder unter www.pflegepool-bayern.de unkompliziert registrieren lassen, um im Bedarfsfall in der Pflege oder aber auch für Servicedienste eingesetzt zu werden.“

Die Ministerin fügte hinzu: „Wir stehen in der Pflege vor großen Herausforderungen. Nicht nur aufgrund der demographischen Entwicklung müssen wir mehr Menschen für den Pflegeberuf begeistern. Gesellschaftliche Wertschätzung allein reicht hierfür nicht aus. Deshalb werde ich mich auch im neuen Jahr dafür einsetzen, dass die Arbeitsbedingungen in der Pflege weiter verbessert werden. Wichtig ist auch eine angemessene Bezahlung und bessere Verdienstmöglichkeiten für diese anspruchsvolle Tätigkeit.“

Foto: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

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