Immer einen kühlen Kopf bewahrt

Langjährige Leiterin des Ausländeramtes in den Ruhestand verabschiedet

Knapp zehn Jahre war Johanna Weiß Sachgebietsleiterin am Ausländeramt des Landkreises Landshut, in ihrem Berufsleben „die schönste Zeit“, erklärte Johanna Weiß. Nun wurde Sie von Landrat Peter Dreier und dem Personalleiter des Landratsamtes, Christian Gruber, in den Ruhestand verabschiedet.

Dabei waren es absolut herausfordernde Jahre: Als Sachgebietsleiterin des Ausländeramtes war sie während der letzten Flüchtlingskrise von 2013 bis 2016 quasi rund um die Uhr im Einsatz, sorgte für erste Unterbringungsmöglichkeiten für die Flüchtlinge, akquirierte neue dezentrale Unterkünfte, verhandelte mit Vermietern, stand in Bürgerversammlungen Rede und Antwort, war Ansprechpartnerin für die ehrenamtlichen Helferkreise, die sich flächendeckend gebildet hatten.

„Die Palette an Aufgaben war riesig: Doch Du hast Dich nie unterkriegen lassen, bist über die Grenzen hinausgegangen und hast alle Herausforderungen hervorragend gemeistert“, stellte der Landrat fest. Mit Leon Dunkel hat Weiß aber einen sehr verlässlichen Nachfolger eingeführt, der nun mit der Unterbringung der Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine erneut in besonderem Maße gefordert ist.

Mit ihrem Lebensgefährten hat Johanna Weiß im Landkreis Garmisch-Partenkirchen eine neue Heimat gefunden. Landrat Peter Dreier wünschte ihr von Herzen alles Gute und viel Gesundheit für diesen neuen Lebensabschnitt, den sie sicherlich sehr aktiv und voller Tatendrang verbringen wird, war sich der Landrat sicher.

Bildunterschrift: Knapp zehn Jahre war Johanna Weiß (Mitte) als Leiterin des Ausländeramts am Landratsamt Landshut tätig – Landrat Peter Dreier (2. v. r.), Personalleiter Christian Gruber (3. v. r.) und ihr Nachfolger am Ausländeramt, Leon Dunkel (2. v. l.), wünschten der ehemaligen Kollegin alles Gute für den neuen Lebensabschnitt. Für den Personalrat gratulierte Theresa Sedlmaier (rechts).

 

Foto: C. Weinzierl

 

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