Impfkampagne wird nächste Woche jäh ausgebremst

Stadt Landshut erhält nur 1.000 Dosen für Erstimpfungen

Schlechte Nachrichten für das städtische Impfzentrum: Nach Angaben der Regierung von Niederbayern kann die Stadt Landshut in der kommenden Woche lediglich mit einer Lieferung von rund 1.000 Impfstoffdosen für Erstimpfungen rechnen. „Das ist weniger als die Hälfte der vergangenen beiden Wochen“, stellt Thomas Schindler, Leiter des Impfzentrums enttäuscht fest. „Damit wird unsere Impfkampagne, die zuletzt richtig in Schwung gekommen ist, wieder einmal richtig ausgebremst.“

Viele impfwillige Bürgerinnen und Bürger werden deswegen länger als erhofft auf ein Impfangebot warten müssen. „In der kommenden Woche können wir im Impfzentrum angesichts der geringen Liefermengen leider nur relativ wenige Erstimpfungen vornehmen, die sich gemäß der Coronavirus-Impfverordnung ausschließlich auf Angehörige der Prioritätsstufen 1 bis 3 beschränken müssen“, so Schindler. Wie viel Impfstoff nächste Woche an die Hausärzte im Stadtgebiet geliefert wird, ist der Stadt Landshut dagegen nicht bekannt.

Aus gegebenem Anlass weisen Stadt und Landkreis Landshut nochmals darauf hin, dass auch Personen, die bereits gegen das Coronavirus geimpft wurden und/oder einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorweisen können, die geltende Maskenpflicht sowie die Abstands- und Hygieneregeln beachten müssen. Ausnahmen für Geimpfte und/oder negativ Getestete sind derzeit vom Gesetzgeber nicht vorgesehen; Verstöße gegen die Regelungen können daher auch diesen Personen gegenüber mit Bußgeldern geahndet werden.

Bildquelle: h.j.lodermeier

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