Impfzentrum-Außenstelle auf der Ringelstecherwiese schließt

Ab Montag Corona-Schutzimpfungen nur noch in der Messehalle

Kapazitäten sind auf dem Messegelände mehr als ausreichend vorhanden – Terminvereinbarung künftig auf Wunsch möglich, aber weiterhin nicht erforderlich

Die Außenstelle des Impfzentrums der Stadt Landshut im Dultwachgebäude an der Ringelstecherwiese wird geschlossen: Letztmals werden dort am kommenden Sonntag Schutzimpfungen gegen das Coronavirus SARS-Cov-2 verabreicht. Ab Montag, 31. Januar 2022, steht Impfwilligen dann – neben den Angeboten der niedergelassenen Ärzte – weiterhin das Impfzentrum in einer Messehalle an der Niedermayerstraße zur Verfügung.

„Die zwischenzeitlich sehr hohe Nachfrage insbesondere nach Auffrischungsimpfungen ist seit dem Jahreswechsel kontinuierlich zurückgegangen. Den aktuellen Bedarf können wir mit den Kapazitäten, die uns auf dem Messegelände zur Verfügung stehen, problemlos decken“, sagt Thomas Schindler, der das Städtische Impfzentrum leitet. Täglich können in der Messehalle dank der langen Öffnungszeiten (durchgehend von 9 bis 22 Uhr) bis zu 1.500 Impfungen durchgeführt werden. „Diese Maximalkapazität haben wir bisher noch nie ausgeschöpft“, so Schindler. Momentan liege man bei einem Tagesdurchschnitt von rund 400 Impfungen. „Dafür lässt sich der Weiterbetrieb von zwei Standorten mit dem damit verbundenen Personalaufwand nicht mehr rechtfertigen.“

Künftig sind allerdings am Standort Messegelände auf Wunsch auch Terminvereinbarungen möglich. Erforderlich ist eine vorherige Anmeldung aber weiterhin nicht: Impfwillige können einfach zu den üblichen Öffnungszeiten vorbeikommen und sich immunisieren lassen. Mitzubringen ist lediglich ein Ausweisdokument sowie – falls vorhanden – der Impfpass.

– JV –

Foto: Archiv DIESUNDDAS/hjl

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