„In naher Zukunft wird in der Staatlichen Realschule Landshut die Enge keine Rolle mehr spielen“

Spatenstich für den Neubau der Staatlichen Realschule  an der Fuggerstraße im Stadtteil Münchnerau

Am Freitag-Mittag führte Oberbürgermeister Alexander Putz unter anderem mit dem Ministerialbeauftragten für die Realschulen in Niederbayern, Manfred Brodschelm, und der Leiterin der Staatlichen Realschule, Sabine Welzenbach, den ersten symbolischen Spatenstich für den Neubau der Staatlichen Realschule an der Fuggerstraße setzen

Im Westen von Landshut im Ortsteil Münchnerau im Bereich des neu erschlossenen Gewerbegebietes „An der Fuggerstraße“ wird auf einer Grundstücksfläche von circa 28.000 Quadratmeter die vom Stadtrat beschlossene neue Staatliche Realschule mit sieben Zügen, einer Dreifach-Sporthalle sowie Außensportanlagen und Freiflächen entstehen. Die neue Realschule wird langfristig bis zu 1.000 Schüler und circa 100 Lehrer beheimaten. 

Das flügelförmige Schulgebäude verfügt über drei Geschosse und erstreckt sich circa 60 Meter entlang der Fuggerstraße sowie über 70 Meter entlang des südlichen Geh- und Radweges. Neben den Regel- und Fachklassen enthält das Gebäude zusätzliche Lernräume nach neuesten pädagogischen Ansätzen wie Gruppenräume, offene Lernbereiche, Räume für Inklusion, einen Ganztagesbereich mit Mensa und Küche. Dazu kommen Räume für die Schulverwaltung und die Dienststelle des Ministerialbeauftragten mit dazugehörigen Mehrzweckräumen. Die neue Schule ist nach dem Konzept der „Wanderklassen“ konzipiert, das heißt, die Schüler rotieren nach jeder Stunde durch das Gebäude in die jeweiligen Klassenräume. 

Die Maßnahme wird in einem Zug in mehreren Zeitabschnittsstufen durchgeführt. Die Inbetriebnahme der Schule ist für das Schuljahr 2024/25 geplant. Die Gesamtkosten (ohne Grundstück) belaufen sich auf über 49,1 Millionen Euro. Nach Abzug einer finanziellen Förderung von voraussichtlich 26,5 Millionen Euro investiert die Stadt Landshut insgesamt 22,6 Millionen Euro.

Die Projektbegleitung und -betreuung erfolgt durch das Amt für Gebäudewirtschaft der Stadt, federführend durch Projektleiterin Edith Zehntner. 

An dem Spatenstich nahmen teil, der Leiter des Baureferates, Johannes Doll, der Leiter des Amtes für Gebäudewirtschaft, Gerhard Mayer, Projektleiterin Edith Zehntner und die an der Planung und am Bau beteiligten Firmenvertreter Klaus Knittel von der „IB Knittel und Koroll GmbH“ sowie Benno Berberich von der Matthias Bauer GmbH. 

Oberbürgermeister Alexander Putz

Oberbürgermeister Alexander Putz findet, dass in seinem Job die Spatenstiche etwas Schönes seien. Schöner seien dann die Richtfeste und am aller schönsten sei die Eröffnungsfeier der fertiggestellten Bauobjekte. Putz hofft, dass man sich hoffentlich in absehbarer Zeit wieder treffen wird. Der Oberbürgermeister bedankte sich bei verschiedenen Personen, die bei den Vorarbeiten dieses Projektes tätig waren. Die Realschule sei von den anstehenden Schulbauten das größte Projekt, das die Stadt noch vor sich hat. Über 1.000 Schüler werden hier untergebracht sein und somit kann man sich vorstellen, wie groß dieses Schulgebäude sein wird. Die Fördermittel für diese Schule betragen ca. 50 Prozent von den Gesamtkosten. „Das ist sehr erfreulich und hilft uns schon sehr“, so der Oberbürgermeister.

Ministerialbeauftragter Manfred Brodschelm

Der Ministerialbeauftragte Manfred Brodschelm bedankte sich im Namen der Schulgemeinschaft und im Namen von der Leiterin der Staatlichen Realschule, Sabine Welzenbach für die Einladung zu diesem Spatenstich. Manfred Brodschelm sei dieses Gelände nicht ganz fremd, denn ein Mitarbeiter von ihm sei schon des Öfteren über das Gelände geflogen und hat Bilder davon weitergeschickt. Somit seien er und seine Mitarbeiter bereits sehr gut geschult. In den Monaten des Distanzunterrichts und in all dieser Zeit wurde allen bewusst, was Schule eigentlich ausmacht. Schule bedeutet die Interaktion vor Ort in einem schönen Gebäude. Lernen lebt von Beziehungen der Menschen in einer Schulgemeinschaft, das sei dem Ministerialbeauftragten sehr wichtig. „Das Ambiente und die räumliche Umgebung in einem solchen Gebäude spielen eine ganz wichtige Rolle und in naher Zukunft wird in der Staatlichen Mittelschule Landshut die Enge keine Rolle mehr spielen“, so Manfred Brodschelm.

Bildbeschreibung: Nach einer Ansprache von Oberbürgermeister Alexander Putz, einem Grußwort des Ministerialbeauftragten Manfred Brodschelm sowie des Architekten Sebastian Kittelberger von „dasch zürn + partner“- Architekten, nahmen auch der Leiter des Baureferates, Johannes Doll, der Leiter des Amtes für Gebäudewirtschaft, Gerhard Mayer, Projektleiterin Edith Zehntner und die an der Planung und am Bau beteiligten Firmenvertreter Klaus Knittel von der „IB Knittel und Koroll GmbH“ sowie Benno Berberich von der Matthias Bauer GmbH. am Spatenstich teil.
– h j l –
Bilderquelle: h.j.lodermeier

weitere Beiträge